Deeksha/Oneness Blessing

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Oneness Blessing ist ein Energiephänomen, das einen neurobiologischen Prozess im Gehirn auslöst. Man wird präsenter, kann das Leben einfach erfahren und glücklicher werden - ohne Grund. Man hört immer mehr auf, sich mit dem Verstand zu identifizieren. Stück für Stück verändert sich die Sichtweise auf das eigene Sein. Es soll dem Leben die Erfahrung hinzufügen. Denn keine spirituelle Weisheit verändert unsere Erfahrung der Realität, so lange sie nicht gleichzeitig die Struktur unseres Gehirns verändert. Ohne Erfahrung ist alles reine Theorie. Vieles verstehen wir im Kopf perfekt, aber umsetzen können wir es deswegen noch nicht. Mit Deeksha sickern Lerninhalte bzw. spirituelle Weisheiten schneller in eine tiefe Ebene; als Christ z.B. erfährt man die allumfassende Liebe, als Buddhist erfährt man die Leere etc. Und es wird leichter, einfach mit dem zu sein, was gerade da ist. Schmerzhafte Gefühle kann man besser loslassen, ohne vor ihnen weglaufen zu müssen. Dadurch können sie sich auflösen. Und letztlich führt die Energie in den Zustand der Einheit mit allem.

Übertragen wird Deeksha von Menschen, die eine besondere Einweihung erhalten haben. Sie gehen weltweit in die Zehntausende. Deeksha wird i.d. R. über die Hände übertragen. Der Überträger fungiert dabei wie ein Kanal. Der Grad seiner persönlichen Bewußheit kann sich zwar auf die Menge der Energie auswirken, nicht aber auf die Qualität. Emotionale Ladungen oder Blockaden werden nicht mitübertragen. Die Energie fühlt sich bei jedem Menschen verschieden an. Druck, Kitzeln, Wärme- oder Kältegefühl - oder auch garnichts.  Auf mystische Erfahrungen kommt es nicht an, es geht darum das Leben selbst anders zu erleben.

Menschen haben nicht ein Gehirn, sondern eigentlich drei, die miteinander verbunden sind. Das Stammhirn ("Reptilienhirn"), limbische System ("Säugetierhirn") und den Neocortex. Das Stammhirn ist das primitivste, es beherrscht die Flucht - Kampfmechanismen und ist verantwortlich für elementare physische Funktionen. Das limbische Gehirn ist "sozial" - es steuert damit unsere Beziehungen. Der Neocortex ist der Teil, der uns am meisten von den Tieren unterscheidet. Das Stammhirn ist leider so überaktiv, daß es die Hauptrolle in unserem Verhalten spielt. Wir leben soz. im 21. Jahrhundert mit einer 30 Millionen alten Hardware. Es ist zu vermuten, daß Deeksha den Energiefluß zwischzen Reptilienhirn und Neocortex ausbalanciert, sowie  das limbische System ins Gleichgewicht bringt, sodaß wir uns ausgeglichener erleben . In den Seitenlappen (Parietallappen) befindet sich der Bereich , der uns ermöglicht, uns im Raum zu orientierten, abgekürzt OAA. Wenn dieser Bereich geschädigt ist, kann das Gehirn z.B. zwischen Hand, Glas und Raum nicht mehr unterscheiden. Dieser Teil gehört zum Neocortex, hat aber eine enge Beziehung zum Stammhirn. Dadurch ist leider auch der OAA Bereich überaktiv und wir damit von anderen Hirnteilen so interpretiert, daß wir grundsätzlich und existenziell von allen anderen Dingen getrennnt sind.  Das Gehirn erzeugt dadurch ständig ein Gefühl von "Selbst" und "anders" , von Getrenntsein. Während Mediation oder Gebet empfängt der OAA Bereich vorübergehend keine Information. Dadurch erweitert der Meditierende sein Bewußtsein. Deeksha soll die Aktvität des OAA Bereichs reduzieren. Nach wissenschaftlichen Erkenntissen ist der Frontallappen des Gehirns chronisch unteraktiv, vermutlich weniger als 5%. Das führt zu  Langeweile und Dumpfheit. Meditation stimuliert den Frontallappen, hat man herausgefunden, besonders den linken. Da Testpersonen dadurch oft "grundlose Freude" erlebten, nannte man ihn den "jolly lobe". Nach Deeksha konnte man eine erhöhte Aktivität dieser Gehirnteils messen. Interessanterweise war die "Gehirn-Hardware" erleuchteter, als die Teilnehmer wahrnahmen. Es scheint zu sein, daß Deeksha das "Erwachen " installiert und die Erfahrung langsam nachzieht.

Der Ursprung von Oneness Blessing liegt in Indien. Sri Bhagavan (Vijay Kumar) kam 1949 in Südindien zur Welt. Sein Vater, ein überzeugter Atheist, war sehr besorgt über seinen Sohn, weil dieser schon als kleines Kind erzählte, er sei Gott. Was er damit sagen wollte, war, daß er im Zustand der Einheit lebte. Als er realisierte, daß andere die Welt anders erleben, war es seine Absicht, die Menschen vom Leid zu befreien. 1975 wurde er mit Padmavathi Devi verheiratet, die heute Sri Amma genannt wird. Amma hatte schon als Kind gesagt, sie würde nur Gott heiraten. Beide begannen ihre Arbeit mit einer Schule . 2000 wurde das 1000-Viallage-Projekt gestartet. Die Bewohner der umliegenden Dörfer erhielten Blessings und merkten schon bald, daß sich ihr Leben veränderte. Die Menschen erfahren mehr Verbundenheit und sind einfach glücklicher. Deeksa ähnelt Reiki, ist aber von sein Frequenz intensiver.

(gekürzter Text von Michaela Albrecht, Wörterfall-Kommunikationswerkstatt)

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