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An dieser Stelle möchte ich einen Text von Heilpraktiker Walter Stärk  vorstellen, der sehr gut die Zusammenhänge darstellt, auf denen ich auch arbeite:

 

Der Blutparasitismus

Unsere Gesundheit steht in direktem Zusammenhang mit der Ernährung. Diese Tatsachen waren auch  in der Antike bekannt. Schon Pythagoras (582-507 v. Chr.) hat gesagt: "Die Götter sind unschuldig an den Leiden der Menschen. Die Krankheiten und Schmerzen des Körpers sind Erzeugnisse der Ausschweifungen." Auch die Klosteräbtissin Hildegard von Bingen sagte:"Eure Nahrung ist eure Medizin". Diese kann heilen oder krank machen.

Der Mikrobiologe Prof. Dr. G. Enderlein hatte bei seinen Blutuntersuchungen bahnbrechende Entdeckungen gemacht, die die wissenschaftliche Medizin auf eine ganz neue Basis stellen. All seine Forschungsergebnisse wurde seit über 90 Jahren noch nie widerlegt, sondern weltweit  bestätigt. Er hat nach über 60jähriger wissenschaftlich einwandfreier Forschung den Beweis erbracht für die kausale Ursache aller chronischer Krankheiten, einschließlich Krebs, sowie auch ihrer erfolgreichen Behandlung.

Bevor wir uns mit seiner Forschung und Lehre näher beschäftigen, müssen wir uns erst einen kleinen geschichtlichen Rückblick verschaffen, um sie besser verstehen zu können. In der ganzen Medizingeschichte hat es keine größere und passioniertere wissenschaftliche Auseinandersetzung gegeben als die zwischen den beiden französischen Wissenschaftlern Antoine Bechamp und Lois Pasteur.

Bechamp (Chemiker, Biologe und Professor der Pharmazie 1816-1908) behauptete, daß alle pflanzlichen und tierischen Zellen kleinste Körperchen enthielten, er nannte sie Microzymas, die nach Absterben des Organismus selbst nicht zugrunde gingen, die Ursache für die Gärung seien und aus denen auch andere Mikroorganismen entstehen könnten. Diese "Microzymas" wären in jedem Lebewesen, in Menschen, Tieren und Pflanzen. Sie wären ewig, unzerstörbar und bildeten den Übergang zwischen unbelebter und lebender Materie. Unter bestimmter pathogener Einwirkung könnten diese "Microzymas" sich in Bakterien mit fäulniserregenden und gärenden Eigenschaften entwickeln. Somit hätten alle Krankheiten ihren Ursprung im INNEREN des Körpers.

Damit war der Pleomorphismus entdeckt und die Grundlage geschaffen, aus der die weitere Forschung sich hätte entwickeln müssen, wenn Pasteur (Mikrobiologe 1822-1894) sich nicht eingemischt hätte. Er behauptete, daß alle Mikroben unveränderlich wären und jede Art nur eine spezifische Krankheit erzeugen würde. Die Bakterien und Pilze würden niemals durch Urzeugung entstehen und das Blut und Gewebe wäre im gesunden Zustand steril.  Die Krankheiten hätten ihren Ursprung durch Bakterien, die von "außerhalb" den Körper befielen und von präexistierenden Bakterien abstammten.

Ein dritter Wissenschaftler mischte sich noch ein: Claude Bernard (Physiologe 1813-1878). Er korrigierte: "Nein, meine Herren, die Mikrobe ist nichts. Der Nährboden ist alles!" Pasteur war sehr redegewandt und konnte schließlich die wissenschaftliche Öffentlichkeit von seiner Meinung überzeugen. Er hatte viele Arbeiten von Bechamp in seine eigenen eingearbeitet, ohne darauf hinzuweisen, von wem sie stammten. So wurde er schon damals des Betrugs bezichtigt. Obwohl er auf seinem Sterbebett Bechamp und Bernard Recht gab, war es schon zu spät. Durch seine zu starke Vereinfachung der Mikrobiologie hatte sich das medizinische Denken weiterentwickelt. Und so basiert unser heutiges Wissen nur auf Teilwahrheiten.

Prof. Enderlein war Mikrobiologe, Zoologe und Oberkustos des Zoologischen Museums Berlin (1872-1968) und vertiefte sich in die Studien von Prof. Bechamp. Im Jahre 1916 erfolgte die große Entdeckung. Enderlein konnte bei seinen Blutuntersuchungen zwei Mikoorganismen isolieren und in Reinkultur züchten. Diese Pilze waren pflanzlicher Herkunft und sind mit den Säugetieren und Menschen eine Symbiose eingegangen. Diese Mikroorganismen treten in verschiedenen Formen auf, die unter anderem bei der Blutgerinnung lebens-notwendige Funktionen erfüllen (Entstehung der Thrombozyten).

Enderlein konnte durch seine Forschungen den Kreislauf der Mikroben beschreiben und nachweisen. Er konnte damit die Forschungsergebnisse von Bechamp bestätigen und lieferte die Beweise für den Pleomorphismus. Weiterhin konnten Enderlein nachweisen, daß das Blut niemals steril ist, wie Pasteur behauptet hatte, sondern immer diese Mikroorganismen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen beherbergt. Auch die heute noch vertretene Lehrmeinung, die Zelle wäre die kleinste lebende Einheit ist widerlegt. Die kleinste lebende Einheit ist das lebende Kolloid. Es ist so klein, daß es gerade unter dem Lichtmikroskop erkennbar ist. Diese Mikroorganismen (Symbionten) sind im Sperma und in der Eizelle enthalten. Sie werden somit auf die Nachkommen via Placenta übertragen. Bei falscher Ernährung, das heißt bei reichhaltiger (tierischer) Eiweiß- und Zuckerkost entwickeln sich diese Mikroorganismen in höhere Stadien und unterstützen sich dabei in ihrer krankmachenden Eigenschaft,. Sie durchlaufen somit die Stadien vom Virus zum Bakterium und weiter zum Pilz. Damit werden sie vom nützlichen Symbionten zum gefährlichen Blutparasiten.

Der eine Pilz, Aspergillus niger, durchläuft alle Stadien , die zu Lungenerkrankungen führen und nimmt in seiner Endphase die Form des Koch'schen Bazillus an. Der zweite Pilz, Mucor racemosus Fresen, ist der schlimmste Feind der Menschen und Tiere. Er konnte in den Jahrmillionen seiner Existenz unzählige Entwicklungsphasen durchlaufen. Dadurch legte er die Basis für eine unerschöpfliche Variation von Krankheiten. Bei fortgesetzter Fehlernährung beginnt der Entwicklungszyklus von neuem und nimmt jedesmal an krankmachenden Eigenschaften zu. Schließlich verschiebt sich unser Säure-Basengleichgewicht in den sauren Bereich. Von da an setzt eine unkontrollierte Vermehrung des Parasiten ein, die alle Stadien der Erkrankung durchlaufen bis zum Krebs.

Das Wesen der Diätfehler besteht in der Tatsache, daß die Überfütterung mit (tierischen) Eiweißen und Zuckerprodukten sich der Urparasit im Körper zu höchsten Entwicklungsphasen aufmästet, die gleichzeitig mit höchster Pathogenität verknüpft sind sowie in der Bevorzugung der gekochten Nahrung. Nach Enderlein ist die vegetarische Rohkost allein die Grundlage für seine Vollgesundheit. Wir dürfen nicht vergessen, daß der Symbiont ein Kolloid pflanzlichen Ursprungs ist. Daher ist die vegetarische Rohkost der tierischen Nahrung vorzuziehen. Die tierischen Eiweiße werden zwar besser im Dünndarm resorbiert, da sie zu höherer Fermentausschüttung und Salzsäureproduktion anregen. Sie werden deshalb wegen der "höheren biologischen Wertigkeit " von der Fleischindustrie angepriesen. Dabei wird aber nicht berücksichtigt, daß nur ihre Resorption in den Körper gut , aber ihr Um- und Einbau in die Körperzelle schlecht ist. Die tierischen Eiweiße, v.a. die Schweineeiweiße, werden höhermolekular in Peptiden oder als kleinmolekulare Eiweiße in den Körper aufgenommen und im Interstitium eingelagert. Die pflanzlichen Eiweiße werden schon im Intestinaltrakt (Darm) zu kleineren Bestandteilen (Aminosäuren) abgebaut und in den Körper hineinresorbiert.. Diese Aminosäuren, insbesondere die essentiellen Aminosäuren, sind für die Körperzelle leichter einbaubar. Es konnte daher nachgewiesen werden, daß pflanzlichen Eiweiße in viel höherem Maße zum Aufbau von Körperzellen, insbesondere von Muskelzellen verwenden werden können.

So wurde in großen sportärztlichen Untersuchungen gezeigt, daß durch rein vegetarische Ernährung bei gleichem sportlichen Training eine deutlich bessere Dauerkondition erreicht werden konnte als mit tierischer Proteinnahrung. Insbesondere wurde nachgewiesen, daß bei vegetarischer Ernährung die Zellatmung verbessert werden konnte. Die durchschnittliche Eiweißzufuhr pro Kopf und Tag beträgt in Deutschland und in der Schweiz ca. 140 g/Tag. Die Idealzufuhr vom 40-60 g Eiweiß täglich kann vom Organismus auch verarbeitet werden. Das überschüssige Eiweiß von 50-100 g/Tag kann für die Zellen nicht verwertet, sondern muß entweder abgebaut , verbrannt oder im Körper eingelagert werden.

Aminosäuren und kleinmolekulare Proteine haben eine negative Ladung und neigen dazu, Mineralstoffe mit positiver Ladung zu binden. Dadurch entstehen chemisch kaum reagierende Eiweißminderalstoffkomplexe mit äußerst hoher Einlagerungstendenz im Interstitium und in den Geweben. So eingelagerte Eiweiße führen zu Reaktionsverminderung der Gewebe, interstitieller Verschlackung und Veränderung des Soll-Zustandes der intersititellen Flüssigkeit. Dadurch wird der Stoffaustausch vermindert. Als Folge nimmt die Toxinüber-schwemmung zu und es kommt zu Einlagerungen von Abbausubstanzen im Interstitium Dies führt wiederum zu verminderter Zellatmung und schließlich zum Zelltod.

Mit absoluter  Sicherheit erweist sich schon allein der Ersatz der durch die Zivilisationskost verloren-gegangenen Kolloide die Heilvorgänge einzuleiten. Es ist ein höchst beunruhigendes Paradoxon, daß wir Krankheiten mit Hilfe von Medikamenten bekämpfen, die gleichzeitig den Verteidigungsmechanismus des Körpers zerstören. Mit den meisten Medikamenten wird der schlimmeste Erbfeind der Menschen sogar noch weiter aufgemästet. Bei fortgesetzter Mißachtung der Naturgesetze hat der Mensch nur noch seinen Niedergang zu erwarten. Angesichts der Enderlein'schen Forschungesergebnisse müssen die sog. "Schutzimpfungen" und Genmanipulationen in völlig neuem Licht gesehen werden. Sie bringen keinen Fortschritt, sondern beschleunigen den gesundheitlichen Niedergang. 1869 befand sich unter 2.500 Menschen e i n Krebsfall ! 1953 wurde bereits unter sechs Menschen e i n Krebsfall gezählt ! Und heute sieht die Situation noch schlechter aus; man hat sich schon längst daran gewöhnt, daß bereits Kleinkinder an Krebs erkranken.

Die Zeiten sind längst vorbei, in denen die Medizinstudenten auf folgende Tatsache hingewiesen wurden  (aus den Vorlesungen von Geheimrat Prof. Dr. med. Bier): " Meine Herren, ich möchte Sie bitten zu erkennen, daß selbst die gelungenste chirurgische Intervention nichts weiter bedeutet als ein Beweis dafür, daß wir nicht in der Lage waren, diese und jene Krankheit zu heilen !"

 

Ein weiterer, sehr lesenswerter Vortrag von Dr. med. Diethart Klinghardt M.D., Ph.D.:
Schwermetalle: Vergiftung und Entgiftung
Schwermetalle heißen Schwermetalle, weil ihr spezifisches Gewicht schwerer ist als das von anderen Metallen, den Leichtmetallen. Zu dieser Gruppe von Schwermetallen gehörten z.B. Quecksilber, Blei, Cadmium, Nickel, Zink, Kupfer. Die Leichtmetalle: Dazu gehören Aluminium , Titan und einige andere. Es gibt bestimmte Metalle, die natürlich in uns vorkommen, z.B. Kupfer ist in großen Mengen in unseren roten Blutkörperchen und in vielen Enzymen vorhanden. Selen, wie viele von euch wissen, ist ein wichtiges Metall, das z.B. in der Schilddrüse gebraucht wird und vorkommt, Zink im Immunsystem, Magnesium in weißen Blutkörperchen und in vielen Enzymen usw.
Alle Metalle, die natürlich in uns vorkommen, werden normalerweise als Spurenelemente bezeichnet. Doch alle Metalle, die nicht in uns sein sollten, aber in uns sind, werden oft der Einfachheit halber zusammengeballt unter dem Wort Schwermetalle. Obwohl Aluminium ein Leichtmetall ist, wird es aus sprachlichen Gründen häufig unter den Schwermetallen eingereiht, weil es ähnlich giftige Funktionen hat.
Und um die Liste durchzugehen, es gibt ein paar Grenzmetalle, von denen man bis heute nicht weiß, ob sie natürlich in uns vorkommen oder in uns sind als Zeichen einer Vergiftung. Eines davon z.B. ist Aluminium. Wenn Aluminium in uns vorkommt, wissen wir noch nicht genau, ob unser Körper eine gewisse Menge an Aluminium braucht oder ob das Aluminium in uns hineingeraten ist als Zeichen einer Vergiftung.
Ein ähnliches Metall ist Zinn, und Zinn wird wahrscheinlich das spannendeste von allen Metallen werden. Zinn wird wahrscheinlich in verschiedenen Enzymen gebraucht und ist natürlich in uns vorhanden. Zinn ist aber, wenn eine bestimmte Dosis davon überschritten wird, hundertmal so toxisch wie Quecksilber.
Das giftigste Metall bisher, das am besten studiert ist, ist das Quecksilber, und deshalb werde ich öfter auf das Quecksilber zurückkommen als Beispiel für die anderen Schwermetalle.
Und jetzt muß man ansehen,wo die Quellen für die Schwermetalle in uns sind. Erst mal sehen, wo die Schwermetalle herkommen? Schwermetalle können über die Nahrung aufgenommen werden. Einmal ist ja bekannt, daß fast aller Fisch schwermetallverseucht ist. Vor allen Dingen,die Fische, die ein bißchen weiter entwickelt sind als Schwertfische, die größeren Fische wie Thunfische, die großen Fische, die kleineren Fische essen. Die kleineren Fische essen noch kleinere Fische und die kleinsten Fische essen diese Weichtiere, die am Meeresgrund rumschnuppern. Der Meeresgrund ist je leider zum Mülleimer der Industrie geworden und voll von giftigen Schwermetallen, die sehr schädlich für uns sind. Die werden in diesen höheren Fischen 25millionenfach konzentriert und deshalb kann man sich mit Fisch ausgezeichnet vergiften.
Auch Insektenschutzmittel enthalten meist ein oder zwei Schwermetalle in ihrem Kern. Eine weitere Art, wie Schwermetalle in uns eindringen, ist Obst, Gemüse, aber hauptsächlich Fisch und natürlich das Trinkwasser. Trinkwasser ist immer giftig, es sei denn, es ist durch die Trinkwasseranalyse bewiesen, daß das Wasser,das wir trinken, nicht mit Schwermetallen angereichert ist. Wir müssen davon ausgehen, daß jedes Trinkwasser, das aus dem Hahn kommt, giftig ist, es sein denn, eine Analyse hat bewiesen , daß es gut ist. Das Trinkwasser hier in Deutschland ist im Allgemeinen phantastisch im Vergleich zu dem in England z.B. und im Vergleich zu dem Durchschnittstrinkwasser in den USA. Wir wissen, daß die Chlorzusätze unseres heutigen Trinkwassers, daß die Chlorierung Arteriosklerose erzeugt und Chlor ist einer der größten Risikofaktoren für die koronare Herzerkrankung und Gefäßverkalkung im Alter. Die alten Leute, die achzig oder fünfundachzig sind und plötzlich ihr Gedächtnis verlieren: Wir sagen immer, die haben Alzheimer, aber meistens sind es einfach Gefäßverkalkungen, die durch das Chlor im Trinkwasser verursacht sind. Deshalb sollte jeder unchloriertes Wasser trinken.
Bei uns in USA gibt es noch die Katastophe mit dem Fluor. Fluor, das sich längst in verschiedenen Enzymsystemen als Gift erwiesen hat und wirklich eine ganze Nation zerstört. Die Amerikaner zerstören sich selbst durch den Zusatz von Fluor. 60% alle Städte sind fluoridiert. Ganz kurz: Fluor ist zwar  kein Metall, es ist ein Halogen, aber es gehört zum Grenzgebiet, worüber wir jetzt sprechen. Als das Trinkwasser mehrer Städte fluoridiert wurde, lief in San Francisco und Los Angeles eine Langzeitstudie. Los Angeles erhält das Trinkwasser aus den Bergen von Coloradeo und teilweise aus Kalifornien, und San Francisco bekommt das Trinkwasser aus ähnlichen Quellen, nur daß San Francisco sich entschieden hat, das Wasser zu fluoridieren d.h. Fluor zuzusetzen. Man beobachtete einfach die Krebsraten in beiden Städten. Und siehe da, bei einer 10-Jahresperiode ergab sich folgendes Ergebnis: Beide Städte unterschieden sich dadurch, daß Los Angeles sehr stark umverweltverschmutzt ist und San Francisco enorm umweltsauber ist, so daß man erwarten würde, wenn man die Krebsrate beobachtet, daß in Los Angeles die Krebsrate hochgehen sollte und sie in San Francisco gleich bleiben oder runtergehen sollte. Siehe da, nachdem man die Fluoridierung einführte, ging innerhalb von 10 Jahren die Krebsrate in San Francisco 11% stärker hoch als in Los Angeles. Man hat die gleiche Statistik von jeder Stadt mit der gleichen Population beobachtet. Von der Stadt, bei der Fluor zugesetzt wurde und der Stadt, bei der kein Fluor zugesetzt wurde, ging die Krebsrate bei ersterer um ungefähr 11% pro 10 Jahre lang hoch, sodaß man statistisch weiß: das Fluor bringt die Leute um  und es ist keine gute Idee,es im Trinkwasser zu haben. Soviel zum Trinkwasser und zur Nahrung als Quelle von Giftstoffen. 
Dann können Schwermetalle über die Haut aufgenommen werden. Ihr alle kennt die Idee von verschiedenen Buchläden, einen Kupferring am Arm zu tragen, wenn man Arthritis hab. Ein  Grund dafür ist, daß Kupfer aus dem Kupferring über die Haut aufgenommen wird, in genug hohen Dosen, um einen Kupferspiegel zu erzeugen, der ausreicht, um bestimmte Formen von Arthirits abzuschwächen. Wenn Kinder mit den Quecksilberkügelchen spielen, wird Quecksilber mühelos über die Haut aufgenommen und zirkuliert dann im Blut. Das ist eine weitere Aufnahme von Schwermetallen.
Medikamente gehören natürlich dazu. Viele Medikamente sind quecksilberhaltig. In vielen Bluthochdruckmitteln ist Quecksilber enthalten, ebenso in Impfstoffen gegen Tetanus. Wenn ihr eure Kinder gegen Tetanus impfen laßt, bekommen sie eine sehr gute Dosis an Quecksilber injiziert. Das ist eine weitere Einnahmequelle.
Die gefährlichste Einnahmequelle von Schwermetallen ist das Inhalieren, das Einatmen. Wir wissen, wenn verdampftes Quecksilbser eingeatmet wird, werden 82% dieses Quecksilbers absorbiert und im Nervensystem abgelagert. Wenn man Quecksilber ißt, werden nur ungefähr 7% vom Körper aufgenommen, der Rest ist fest an die Inhaltsstoffe der Nahrung und den Stuhl gebunden und kommt am anderen Ende wieder so heraus wie er hereinkam.
Ich bin mit dieser Frage erstmals konfrontiert worden, als mir meine Amalgamfüllungen herausgenommen wurden. Als ich 27 war, hatte ich Arthritis und habe mir die Amalgamfüllungen herausnehmen lassen. Es war damals noch nicht so populär, man wußte nicht, wie man's richtig macht, und siehe da, nach sechs Wochen hatte ich ein beiderseitiges Nierenversagen, woran ich fast gestorben wäre. Das hat mein Interesse für den Schwermetallzusammenhang mit den Nieren geweckt.
Was damals passiert war: Die Füllungen wurden ohne besonderen Schutz herausgebohrt. Beim Ausbohren wird sehr viel Quecksilber, das in den Füllungen ist, verdampft und inhaliert, weil man ja atmet, während die Füllungen aufgebohrt werden. Dieses Quecksilber wird dann über die Lunge ins Blut aufgenommen und kommt vom Blut direkt in die Nieren, wo es sich ansammelt. Die Nieren mögen Schwermetalle nicht, schwellen meistens innerlich an und hören dann ganz auf, Substanzen zu filtrieren. Und das nennt man dann Nierenversagen, an dem man dann stirbt, oder wenn man Glück hat, aus unerfindlichen Gründen durchkommt. Manche Leute überleben. Mein Fall war natürlich ein Extremfall.
Das bringt uns zum engeren Thema, über das ich sprechen will, über das Schwermetall in den Zahnmaterialien. Das ist eine der Hauptquellen. Die normalen Amalgamfüllungen, die viele von euch noch teilweise im Mund haben, enthalten 50% Quecksilber. Der Rest ist Kupfer, Silber und Zinn, wobei Zinn auch, wie gesagt, hochgradig toxisch  und Silber ein ganz eigenartiges Metall ist, das in einem bestimmten Bereich verträglich ist und gut im  Körper verarbeitet wird. Wenn es jedoch ein bißchen höher geht, ist es sehr toxisch, mit toxischen Nebenwirkungen. Man weiß, daß immer nach einer Mahlzeit für zwei Stunden der Quecksilberspiegel hochgeht. Wenn man eine Banane ißt, kann man im Zeitraum von zwei Stunden danach einen erhöhten Quecksilberspiegel im Blut messen, weil der Patient kaut und von den Füllungen Quecksilberionen ausgeschwemmt werden. Diese werden dann über den Speichel aufgenommen, kommen über den Magen-Darm-Trakt ins Blut und sind dort meßbar. Wir haben ein Gerät gehabt, das aus der Bergbauindustrie stammt. Um Gold zu finden, hat man ein Gerät entwickelt, das die Luft in der Goldmine ansaugt und Quecksilberdampf analysiert. Und zwar ist es so, daß da, wo Gold ist, sich immer auch Quecksilber befindet. Beide Metalle existieren in der Erde zusammen, weil sie Nachbarn im Periodensystem sind und durch ähnliche Formationen, Vulkanausbrüche, Druck in der Erde entstanden sind. Wenn man dieses Gerät in Industrieanlagen benutzt, kann man den Quecksilberdampf messen, .z.B. in Autowerkstätten, und erfahren, wieviel Quecksilberdampf von den Geräten, die verwendet werden und Auspuffgasen usw. vorhanden ist. Es gibt einen bestimmten Standard, wie hoch dieser Quecksilberanteil in der Luft sein darf. In Amerika sagt man, bei einem Arbeiter, der diesem Dampf acht Stunden am Tag ausgesetzt ist, darf der Quecksilbergehalt so und so hoch sein und nicht höher. Wenn man einem Durchschnittspatienten, der acht Amalgamfüllungen  im Mund hat, dieses Gerät in den Mund hält, findet man oft, zumindest für zwei Stunden nach dem Essen, den 100-200fachen Wert von dem, was in der Industrie erlaubt ist. Nur, daß dieser Patient diese Gase nicht acht Stunden am Tag einatmet, wie es in der Industrie geplant ist, sondern 24 Stunden am Tag. Wenn man sich anschaut, wo das Quecksilberthermometer zerbricht und läßt es einfach stehen, sieht man, daß nach zwei Tagen kein Quecksilber mehr da ist. Wo ist das Quecksilber hingegangen ? Quecksilber ist bei Raumtemperatur in einem labilen Zustand und verdampft. Quecksilber als Dampf ist geschmacklos, geruchlos und unsichtbar. D.h. der Zahnarzt sagt, wenn Sie ihn fragen, ob es Probleme mit den Amalgamfüllungen geben kann: "Ich sehe nichts, ich rieche nichts, ich schmecke nichts, es muß in Ordnung sein" - obwohl bekannt ist, daß Quecksilberdampf geschmacklos, geruchlos und unsichtbar ist und das gefährlichste und giftigste Gas ist, das wir kennen. Kleine Mengen an Inhalation reichen aus. Es gibt eine ganze Reihe von Todesfällen, wo Kinder an Quecksilber geschnüffelt haben, ohne es zu wissen, wenn z.B. ein Thermometer zerbrochen war oder wenn jemand Quecksilber beim Zahnarzt im Abfalleimer gefunden, damit gespielt und genug davon inhaliert hat, daß es zum Nierenversagen kam. Kurze Zeit oder Tage danach sind die Kinder dann gestorben.
Der Platz, wo letztlich das Quecksilber im Körper endet, ist interessant. Es gibt die sog. Quecksilberdepots im Bindegewebe. Wir haben die sog. Fibromyalgie, das ist eine Erkrankung, an der Frauen sehr viel leiden, mit allgemeinen Muskelschmerzen, leichten Depressionen und Schlaflosigkeit als Zeichen. Das ist oft eine typische Quecksilbererkrankung. Wenn wir diese Leute mit entsprechenden Mitteln entgiften, kommt es zu einer vollständigen Ausheilung dieser Erkrankung in kurzer Zeit, in 3-4 Monaten. Wir haben bis jetzt noch keine Ausnahmen gefunden. Wir haben eine Langzeitstudie, die im Moment läuft, und 3-4 Monate nach Beginn der Studie sind alle Teilnehmer, die mit dieser Diagnose angefangen haben, beschwerdefrei ohne weitere Behandlung. Hier ist es einfach so, daß Quecksilber im Muskel abgelagert wird und zwar in den Faszien und Nerven, die in die Muskeln hineingehen - insbesondere die autonomen Nerven, die die Muskelspindeln innervieren. Das ist eine Stelle. Die andere Stelle sind bindegewebige Orte wie die Gelenkkapseln des Schultergelenks und des Kniegelenks. ...  Der häufigste Ort, wo das Quecksilber im Körper endet, ist das Nervensystem, das Rückenmark oder das Gehirn. Und jetzt quotiere ich einfach ein paar Studien, die in den letzten Jahren gemacht wurden. Vor vier Jahren machte die Universität in Calgary, Kanada, eine Studie, wo man Ziegen und Schafen Quecksilberfüllungen einbaute. Man baute ihnen radioaktives Quecksilber ein, sodaß man die Ziegen später vor eine Kamera stellen konnte, die Radioaktivität wahrnimmt. Man konnte die Ziege fotografieren und wußte darauf, wo sich in der Ziege das Quecksilber befindet. Siehe da, innerhalb von 24 Stunden war das ganze Rückenmark impägniert, das ganze Gehirn voll mit Quecksilber, auch die Nebennieren und die Hormondrüsen, also die Ovarien oder die Hoden und die Darmwand. Wenn man die Ziegen in Ruhe ließ und das Fotografieren nach sechs Monaten wiederholte, war der gleiche Gehalt an Quecksilber in derselben Ziege immer noch da.
Zahnärzte glauben immer noch, daß es eine echte Halbwertszeit für Quecksilber im Körper gibt, d.h. daß das Quecksilber nach sechs Wochen aus dem Körper verschwunden ist. Dies beruht darauf, daß man Blut gemessen hat, und es stimmt, wenn man jemandem Füllungen legt, ist nach sechs Wochen das Quecksilber im Blut verschwunden. Da hat man gesagt, naja, deshalb ist es aus dem Körper heraus. Es hat aber keiner im Stuhl nachgeprüft, ob es dort herauskommt oder im Urin, denn wenn man schaut , kommt da nichts heraus. Es erscheint im Blut und verschwindet dann irgendwo unsichtbar hin. Zahnärzte, die nicht bekannt sind für ihren Forschergeist, haben dann natürlich angenommen, das Quecksilber ist aus dem Körper verschwunden. Heute weiß man aber, daß das Quecksilber aus den Füllungen ins Blut und in die Darmschleimhaut kommt, von dort in verschiedene Körperareale verschoben wird und dort sehr glücklich für den Rest des Lebens des Patienten bestehen bleibt. Quecksilber ist ein besonderer Stoff, indem er nicht nur vom Nervengewebe aufgenommen wird, sondern im Nervengewebe zerstörerisch tätig ist. Das sind die sog. Tubulinmoleküle. Jeder Nerv ist nicht nur ein elektrisches Kabel, sondern auch ein Rohr, ein Schlauch. Und in dem Schlauch bewegen sich Substanzen. Die Nährstoffe, die der Nerv braucht um zu funktionieren, bewegen sich hier. Antikörper, die im Nerven erzeugt werden, verlassen die Nerven und sog. Neuropeptide, Hormone, das, was uns Gefühle macht. Gefühle entstehen, wenn in den Nervenzellen bestimmte Substanzen erzeugt werden. Diese fließen in diesem Schlauch am Ende des Nerven, werden dann ins Blut freigesetzt und dann haben wir unser Gefühl. Wenn Quecksilber in den Nerv hereinkommt, wird die Schlauchfunktion zerstört. Der Nerv funktionert elektrisch noch ,aber die Schlauchfunktion wird erheblich erkranken, und der Nerv kann daran sterben. Es hat einige Implikationen, d.h. einmal ist es schwierig, Quecksilber aus dem Nerv herauszuholen. Zum anderen heißt es, wenn diese Schläuche zerstört werden, kann sich der Nerv nicht mehr richtig ernähren, nicht mehr ausscheiden.... Die Nervenzelle vergiftet sich an ihren eigenen Stoffen. Darüber hinaus hat es den Effekt, daß alle anderen Gifte, die in die Zelle hereinkommen, nicht mehr herauskönnen. Dioxin, Formaldehyd, die ganzen Pflanzenschutzmittel usw. Leider hat sich hier in Deutschland der Fokus in der Alternativmedizin verschoben und jeder schaut auf diese anderen Stoffe, die im Nerven eingefangen sind. Jeder schaut jetzt auf die Holzschutzmittel und die Pestizide, Insektizide usw. Es wurde hier leider übersehen, daß der Kernfaktor, der Gatekeeper, die Substanz , die die anderen Substanzen im Nerven festhält, das Quecksilber ist. Das ist das einzige Metall, das diese Funktion hat und ist damit zum Kernproblem geworden. Welche Auswirkungen hat Quecksilber im Gehirn? Es gibt eine Studie, eine sehr gute Studie über Morbus Alzheimer. ... Quecksilber war in der Alzheimergruppe viermal so hoch, so daß seither in wissenschaftlichen Kreisen klar ist, daß Alzheimer eine Folgeerkranrkung von Quecksilbervergiftung ist, zweifelsohne. Wie oft wird euch das erzählt ? Relativ selten, es ist eine unpopuläre Idee, bei den gegenwärtigen Kassensystemen . Nochmal zurück zu der Tierstudie: Man hat die Tiere oder einen Teil der Tiere, denen die Füllungen eingebaut war, in ein paar Monaten geopfert, wie man in der Medizin sagt. ... Und siehe da, man fand, daß alle sechs Tiere, die in der Studie waren, kranke Nieren hatten und zwar so, daß sie kurz vor dem Nierenversagen standen. Da wurde ich aufmerksam, denn da wurde mir erst bewußt, daß das Nierenversagen, das ich vor zwanzig Jahren hatte, durch die Amalgamfüllungen, die mir sechs Wochen vorher ausgebaut wurden, verursacht worden war. Meine Nieren haben sich genauso verhalten wie die Nieren der Tiere in der Studie. Als ich die Studie gelesen hatte, dachte ich, das würde die große Revolution in der Medizin, jetzt ist es wirklich bewiesen, daß das Quecksliber die Füllungen verläßt, in verschiedene Organe kommt und dort seine zerstörerischen Aktionen produziert, die alle bewiesen sind. Als die Regierung dann auf diese Studie, die in der medizinischen Fachwelt veröffentlicht wurde, aufmerksam wurde kam die Kritik von der Regierung. Die Kritik an der Studie besagt: "Ja, ach Schafe/Ziegen ! Die sind ja genetisch soweit entfernt von uns ! Schafstudien akzeptieren wir nicht als Beweis dafür, daß Quecksilber in den Zähnen für uns schlecht ist. " Für Laien unter uns muß man mal sagen und klarstellen, daß fast alle Operationstechniken und fast alle Medikamente, die es gibt, an Ratten entwickelt worden sind, am Rattenmodell. Die Ratte ist genetisch gesehen noch einmal zehn Generationen weiter von uns entfernt als das Schaf. Als es aber um die möglichen medizinisch-politischen Folgen ging, was die Quecksilberfüllungen angeht, sagte man: " Das Schaf ist ja viel zuweit entfernt." Obwohl die ganze Schulmedizin auf der Ratte aufgebaut ist. Die Forscher haben sich dann gesagt: Naja, was würdet ihr als Modell empfehlen? Sollen wir radiokative Füllungen in Menschen einbauen ? Nein, das geht natürlich nicht, wir brauchen ein Tiermodell. Man hat sich darauf geeinigt, einen Primaten, einen Affen zu nehmen und zwar den Affen, der dem Menschen am ähnlichsten ist. Ich habe vergessen, welche Affenart gewählt wurde. Man baute dem Affen radiokative Amalgamfüllungen ein, und siehe da, nach 24 Stunden war das Amalgam im Rückenmark, in den Nebennieren, in der Niere, Leber, Darmwand und im Gehirn. Dann zeigten Nachfolgestudien: Wenn man z.B. winzige Dosen von Amalgam ins Bindegewebe einspritzt, dort wo das Amalgam normalerweise abgelagert wird, wenn es nicht im Nervengewebe endet, hat es sich gezeigt, daß selbst, wenn im Bindegewebe Amalgam ist, es innerhalb von 24 Stunden ins Rückenmark transportiert wird und dann vom Rückenmark ins Gehirn. Diesmal über die Wissenschaftler Murray Vimy und Fritz Lohrscheider ..., der maßgebend an dieser Studie beteiligt war, ein ausgezeichneter Physiologe, der nobelpreisverdächtig ist. Diese Studien wurden veröffentlicht in einer medizinischen Fachzeitschrift, ... die sich FASEB nennt. Es gibt weltweit über 9000 medizinisch wissenschaftliche Veröffentlichungen, die monatlich herauskommen .... Die WHO hat diese ganzen Zeitschriften ihrem Qualitätsgrad nach eingestuft, weil diese Studien z.B. verwendet werden, um Gerichtsurteile zu fällen. Wenn jemand irgendein Problem hat, werden die Wissenschaftler konsultiert. Z.B. kann das Problem verursacht sein durch Dioxin in der Wasserleitung ? Man konsultiert dann diese verschiedenen Zeitschriften und Artikel. Diese 9000 Fachzeitschriften wurden also eingeordnet nach Qualität. Es gibt keine deutsche Fachzeitschrift, die auf den ersten 100 Plätzen liegt. FASEB, die Zeitschrift, in der diese Sachen veröffentlicht wurden, steht auf Stelle Nummer neun, weltweit, d.h. ganz vorne. Das heißt für uns, daß die Amalgamfrage keine wissenschafltiche Frage mehr ist. Von der Wissenschaft her ist die Frage gelöst. Wir wissen, daß diese Füllungen Quecksilber enthalten. Wir wissen, daß Quecksilber mühelos von diesen Füllungen in unser Gehirn und andere Organe übergeht und wir wissen, daß es im Gehirn folgende Schäden anrichtet.
Alle neurologischen Erkrankungen jeder Art, Multiple Sklerose, amyotrophe Lateralsklerose, Alzheimer, Parkinson, geringere Erkrankungen, vielleicht auch ohne Namen, Gedächtnisstörungen, schon bei jungen Leuten, Emotionen, die unkontrollierbar sind, rauf und runter gehen zwischen Depressionen und Wutanfällen, leichte chronische Depression. Eine Sache, die mich sehr berührt hat, weil es meine eigene Geschichte war: Im jugendlichen Alter führen Amalgamfüllung zu exzessiver Schüchterheit. ...Stottern, Lernstörungen, Ohrenstörungen sind weitere möglichen Schäden. Und dann die organischen Erkrankungen, die verursacht werden, hauptsächlich Nierenerkrankungen, Knochenmarkserkrankungen, Leukämie, Tumoren. Fast jeder Tumor, den wir auf Quecksilber untersucht haben, hatte einen höheren Quecksilbergehalt als die Umgebung. Wir vermuten, daß Tumoren sehr häufig ein Ausweg des Körpers sind, um Quecksilber zu speichern, um es nicht ins Gehirn kommen zu lassen. Eine der unschönsten Sachen, die wir über Quecksilber gefunden haben, und das gilt auch für die andern Metalle, ist, daß es psychische Veränderungen verursacht. D.h. viele Leute haben keine offensichtlichen Symptome, sondern sind einfach nur jemand anders, als sie wären, wenn sie kein Quecksilber im Gehirn hätten. D.h. um herauszufinden, wer ich wirklich bin, sollte der erste Schritt sein, das Quecksilber aus mir herauszuholen und zu sehen, wer dann hinterher herausguckt. ... Meistens sind wir liebevollere, friedlichere, angenehmere, intelligentere Menschen, wenn die Metalle mal aus dem Gehirn heraus sind, die da nicht sein sollten. ...
Was gibt es noch für Erkrankungen ? Das Immunsystem geht kaputt. Es gibt auch wieder von Vimy und Lohrscheider eine Studie, die gezeigt hat, daß , wenn Quecksilberfüllungen vorhanden sind, die Bakterien im Organismus, die normalerweise in ihm leben, restistent gegen Antibiotika werden. Für die Leute, die es nicht wissen: Das größte Problem das im Moment in der Schulmedizin besteht, ist , daß wir nur  ein Antibiotikum weit entfernt sind von einem Massenexitus der Menschen auf diesem Planeten. Ein Antibiotikum Streptomycin, das noch gegen Staphylokokken funktionert. Und wenn es nicht mehr funktioniert, gibt es eine Epidemie von Infekten, die nicht mehr haltbar sind, da es kein Antibiotikum mehr gibt, und so nahe dran waren wir noch nie in den letzen 50 Jahren, ein Antibiotikum weit weg von einem Riesendesaster. In der Schulmedizin ist das größte Problem die Antibiotika -Resistenz von Keimen. Bisher hat man angenommen, daß das einzige, was Bakterien antibiotikaresistent macht, Antibiotika sind. Wenn man Penicillin lang genug gibt, adaptieren sich die Bakterien im Organismus an das Penicillin und sind dann resistent. Bakterien haben eine wunderbare Kommunikationsfähigkeit. Wenn die Bakterien in meinem Organismus gegen Penicillin resistent geworden sind, geben sie sog. Plasmide ab. Das sind kleine Bläschen, die nichts enthalten außer einem Stückchen DNS oder RNS, die den anderen Bakterien in der Umwelt vermittelt, wie man gegen Penicillin restistent werden kann, soz. den Trick enthält - ein kleines Bläschen mit dem Trick. Wenn ich diese Bakterien in meinem Darm habe und die überall bei mir leben, kommt jedesmal, wenn ich ausatme ein Schwall von Millionen von diesen Bläschen in die Umwelt, die die Information enthalten und an die anderen Bakterien weitergeben, wie man antibiotikarestistent wird. Jetzt hat man gefunden, daß bei Leuten, die Amalgamfüllungen haben, die Bakterien im Mund, die die gleichen sind wie die Darmbakterien, auf und ab in unserem System und auch ins Blut kommunizieren. Unser Blut ist, wie wir heute wissen, voll von Bakterien, auch im gesunden Zustand. Wenn wir Amalgamfüllungen haben, werden die Bakterien resistent gegen das Quecksilber, gegen Kupfer und die anderen Metalle, die im Mund sind, und gleichzeitig werden sie resistent gegen alle Antibiotika. Man weiß nicht, wie das funktioniert. Wenn sie den Trick lernen, wie man restistent gegen Quecksilber wird, haben sie automatisch damit den Trick glerernt, restistent gegen alle Antibiotika zu sein. Diese Bakterien leben dann sehr glücklich in uns und sprechen künftig nicht mehr auf antibiotische Therapien an. ... Das war eine Studie, die die Wissenschaft ein bißchen ins Wanken gebracht hat. Da hat man sich überlegt, sollen wir es vielleicht doch dem Volk sagen. Aber man hat sich gesagt, wir warten einfach mal ein paar Jahre und sagen nichts. Und siehe da, die Stimmen der Wissenschaftler sind wieder still geworden, weil es kein Geld für diese Studien gibt. Denn es sind lauter Studien, die zwar an der Uni gemacht, aber alle aus der privaten Industrie finanziert werden. ...
Die häufigsten Symptome für chronische Quecksilbererkrankung, die man selbst bei sich sehen kann, sind chronische Gelenkprobleme, ein Gelenk oder mehrere Gelenke, Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen. Auch wenn das Gehirn nicht mehr so gut funktionert wie früher, daß wir denken, naja, wir werden halt älter und es ist halt so. Wir wissen von biologischen Studien her, daß das Gehirn gut bleibt, bis wir 120 sind und erst dann degenerieren sollte. Das ist harte Wissenschaft. ... Wenn ihr noch jünger als 120 seid und festgestellt habt, daß euer Gehirn nicht mehr so gut ist wie es mal war, ist das ein Zeichen von einer Ansammlung von Toxinen im Gehirn. Und wie ich gesagt habe, eines der häufigsten Toxine ist Quecksilber, das alle anderen Toxine einbindet. Was gibt es noch für Symptome ? Darmsymptome wie Verstopfung, Pilzerkrankung; Candida ist ein typisches Schwermetallsyndrom. Schwermetalle werden durch Pilze gebunden und die Pilzerkrankung ist ein Weg, den der Organismus gefunden hat, Schwermetalle in der Zellwand der Pilze zu binden, ohne daß sie ins Gehirn gehen. Wir bringen den Pilz um und die Candida-Behandlungen, die es gibt, sind aus meiner Sicht Schwachsinn, so wie sie durchgeführt werden. Man sollte immer erst die Schwermetalle entziehen und dann, wenn es noch nötig ist, mit dem Pilzmittel nachkommen und nicht umgekehrt. Sonst bringt man die Pilze um, dadurch setzt man die in der Zellwand gebundenen Schwermetalle frei und diese kommen ins Rückenmark und ins Gehirn.
Wie ist es bei Schwangeren: Wir wissen, daß 60% der Quecksilbermenge der Mutter an das erstgeborene Baby weitergegeben werden in der Kombination von Schwangerschaft und Stillzeit. Quecksilber geht durch die Plazenta durch, lückenlos. Daher sind bei Kindern Lernstörungen, Autismus, Legasthenie zum großen Teil Schwermetallerkarnkungen, hervorgerufen durch die diaplazentare Transmission von Schwermetallen auf die Kinder, wobei die Erstgeborenen stärker betroffen sind als die Nachgeborenen, es sei denn, daß zwischen den Geburten wieder ein paar Füllungen gelegt wurden und das Reservoir an Schwermetallen erneut aufgefüllt wurde. Allergien bei Kindern und Neurodermitis werden ganz häufig durch Schwermetalle der Mutter verursacht, die an das Kind weitergegeben worden sind. Asthma bei Kindern, Colitis ulercora, M. Crohn sind tpyische Schwermetallerkrankungen. Was die Schwangerschaft angeht, ist auch interessant, daß der Mann heute auch immer mehr eine Rolle spielt. Wenn der Mann, der Vater, quecksilberhaltige Füllungen hatte, geht in den Kindern die Fähigkeit verloren, Schwermetalle auszuscheiden. Soz. handelt das Immsystem nach dem Grundsatz: Was gut war für den Vater, muß auch für mich gut sein, so denkt die DNS, und wenn der Vater Amalgamfüllungen hatte, ist es wahrscheinlich, daß das Kind nicht fähig ist, im ausreichendem Maße Schwermetalle auszuscheiden. Es wird dann zum Ansammler; die Schwermetalle häufen sich an und werden entsprechend umverteilt, sodaß auch der Vater bei den Folgeerkrankungen eine große Rolle spielt.
Es gibt Zahnärzte, die sind 70, 80 Jahre alt, sehen echt ganz gesund aus und haben ihr ganzes Leben lang mit Quecksilber gearbeitet. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht und haben gefunden, daß dies Zahnärzte sind, die selber Amalgamfüllungen in ihrem Mund hatten. Sobald eine Amalgamfüllung in den Mund von diesen Zahnrärzten kommt, hat das den potenzierenden Effekt, daß sie aufhören, das Quecksilber auszuscheiden und das ist eine Katastrophe. Dadurch, daß die meisten Zahnärzte den Luxus haben, billig Goldfüllungen zu bekommen ist dieser potenzierende Faktor nicht da. Jetzt ist es aber so, um mal klar zu sagen, statistisch gesehen sind Zahnärzte die Berufsgruppe, die die größte Rate an Suiziden hat und statistisch gesehen die Berufsgruppe ist mit der größten Zahl der neurologischen Erkrankungen.  ... Wenn wir diese vergleichen, können wir immer noch nicht sagen, wie das Potential dieser Person gewesen wäre, wenn sie nicht vergiftet worden wäre. Die Hypophysen-Studie hat den Quecksilbergehalt der normalen Bevölkerung - in dieser Studie nahm man als Normalbevölkerung alle die Leute, die auch Amalgamfüllungen hatten - verglichen mit Zahnärzten, die zusätzlich noch diese Belastung hatten und fand heraus, daß die Hypophysen von Zahnärzten etwa viermal soviel Quecksilber hatten wie die der Normalbevölkerung, die schon x-mal soviel Quecksilber drin hatte als normal wäre. D.h. wahrscheinlich könnte man sagen, vier bis vierzig mal soviel wie jemand, der noch nie mit Amalgam Kontakt hatte.
Jetzt kurz zu den anderen Metallen: Goldfüllungen sind nicht aus Gold, sondern sind Goldlegierungen, meistens vermischt mit Platin, Palladium, Kupfer, Silber, Nickel - wir haben alles gesehen in diesen Materialien. Die durchschnittliche Goldlegierung, die für eine Krone verwendet wird, enthält acht-zwölf verschiedene Metalle und 20-30 Restbestände, Spuren von anderen Metallen. Gold ist nicht harmlos. Es ist so, daß die Goldkronen und die Goldfüllungen Metalle sehr viel langsamer abgeben als die Quecksilberfüllung. Von daher gibt es keinen so großen Probleme mit der Giftigkeit, aber mit Allergie. Wir wissen von den schwedischen Studien, daß die am meisten allergetisierende Metalle Nickel und Kupfer sind und dann kommt Quecksilber. Es funktioniert so: Wenn die Metalle in den Körper eingeschwemmt, also langsam von den Füllungen abradiert werden, werden sie über den Speichel im Mund und dann im Darm ins Blut aufgenommen und dann heften sich diese Metalle an bestimmte Zellen in der Niere, Leber, im Darm. Und sobald ein Metall an einer Zelle anhaftet, wird diese Zelle vom eigenen Immunsystem als Feind erkannt. Man nennt diese Funktion Haptenfunktion. Das Metall ist ein Hapten. Es hängt sich an die Zelle im Körper und diese Zelle wird damit fürs eigene Immunsystem als Feind markiert. Damit sind die Metalle, die wir im Mund haben auch Hauptursache für Autoimmunerkrankungen. Da gibt es heute keine Zweifel mehr daran. Und zu Autoimmunerkrankungen gehören Lupus, Sklerodermie, Arthritis, alle Schilddrüsenprobleme, Migräne, Colitits ulercosa, M. Crohn. Wir können die ganze Latte herunterbeten. Es sind meistens haptenverursachte Autoimmunerkrankungen. Von daher sind die Metalle im Mund gefährlich. Es gibt kein Metall im Mund, das ungefährlich ist. Es ist nur so, manche vertragen Metalle besser, andere schlechter. Wir versuchen, unsere Patienten immer metallfrei zu halten. Man kann heute Brücken aus metallfreien Materialien bauen.
Jetzt ganz kurz zu den anderen Zahnmaterialien, die auch nicht ganz harmlos sind. Einmal die Kleber, die verwendet werden. Die Kleber sind Kunststoffe. Wenn der Zahn aufgebohrt wird, um die Füllung reinzusetzen, kommen die Kleber zuerst mal hinein. Die Kleber bekommen Kontakt mit den Dentinkanälchen, den kleinen Kanälchen, die im Zahn sind. Unser kleinster Zahn, der Einser, hat 2-3 km von diesen Kanälchen in sich. Diese Kanälchen sind lebendig, und es sind Dentoblasten drin, das sind lebende Zellen, oder Bakterien, wenn der Zahn tot. ist. Diese Zellen sind in Kontakt mit den Klebern. Die Kleber sind erheblich allergetisierend, toxisch und haben Effekte. Man hat das Problem heute dadurch gelöst, daß man einen Argonlaser verwendet, um diese Plastiken voll auszupolymerisieren,d.h. der Kleber macht beim Härten normalerweise ganz kurze kleine Moleküle, die über das Innere des Zahnes in unser System aufgenommen werden können und dann sehr toxisch sind. Wenn man den Laser darauf hält, nachdem man eine Füllung legt, werden diese Moleküle sehr lang, bilden lange Ketten und werden dann immer unschädlicher. Das Problem ist eigentlich heute gelöst, aber die Lösung ist in Deutschland noch nicht bekannt und viele von euch haben diese Kleber im Mund, die oft dieses Nebelgefühl im Gehirn machen. Es ist das häufigste Symptom... ich kann es nicht richtig beschreiben. Patienten sagen das gleich, das Gefühl, als wenn ein Vorhang in meinem Gehirn wäre. O.k. ,das waren die Zahnmaterialien. ...
Es gab eine Frage zu Implantaten. Implantate sind allgemein aus Titan. Titan ist ein hochgradig allergetisierendes Material für viele Leute, nicht für alle; d.h. gelegentlich werden die Titanimplantate vertragen, meistens haben sie die Spätfolgen, daß die Leute zunehmend immer allergischer werden, vier, fünf Jahre später ihre Autoimmunprobleme entwickeln und diese dann meistens nicht in Zusammenhang gebracht werden. Der Patient verstirbt dann schließlich an einer Autoimmunkrankheit, aber in der Statistik gilt der Patient als Erfolg, weil der Zahn bis zum Tod gehalten hat. Das Problem , das wir heute haben ist, daß es keine Statistik gibt, die die Lebenserwartung und die Folgeerkrankung mit einbezieht. Es gibt eine Sechs-Monate-Studie, man baute das Titan in den Mund ein und wenn der Zahn nach sechs Monaten noch nicht ausgefallen ist, galt dieser Patient als Erfolg. Es wird immer gesagt, Implantate sind heute ausgezeichnet und werden gut vertragen - für sechs Monate ! Wir haben furchtbare Sachen von den Implantaten gesehene. Ich rate Leuten nicht , Implantate zu haben. Ausnahme: Es gibt heute Keramikimplantate, die sehr viel besser sind und kein Metall haben. Das zweite Problem ist, daß die Implantate normalerweise da eingebaut werden , wo ein infizierter Zahn gezogen worden ist. Der infizierte Zahn hinterließ eine Infektion im Knochen, die immer noch vor sich hinkokelt.
In Amerika hat man die Frage der Sicherheit der Materialien umgangen, indem man sagt, Zahnfüllungen sind Apparaturen, "devices". Die werden nicht durch die FDA reguliert (Gesundheitsbehörde). Damit sagt man, daß Zahnfüllungen nicht innerhalb des Körpers sind, sondern da sie ja auf den Zähnen sitzen, sind die außerhalb des Körpers und müssen daher nicht dem gleichen Sicherheitstest unterliegen wie Sachen, die in den Körper kommen. Von daher gibt es kein Zahnmaterial in den USA, das bis jetzt auf Langzeitsicherheit in den medizinischen Hochschulen studiert oder erforscht worden ist. Man sagt, Zahnfüllungen sind nicht im Körper , sondern in der Mundhöhle, die eigentlich außerhalb des Körpers liegt und mit dem Körper nichts zu tun hat und ein peripheres Anhängsel ist, das irgendwo hier draußen ist. Das ist eine interessante Denkweise.
Ganz kurz zur Geschichte: Amalgam ist 150 Jahre alt und wurde in Frankreich erfunden. Die ersten Ärzte, die nach Amerika kamen und Amalgam mitbrachten, wurden als Scharlatane verhaftet. Amalgam wurde verboten. dann kam es aber auf Schleichwegen doch nach Amerika und es gab den Amalgamkrieg, so hieß es damals. Es gab Leute , die sagten, Amalgam ist gut und es gab Leute, die sagten, guckt doch her, wenn Amalgam eingebaut wird, haben die Leute Rückenschmerzen und die sind im Rollstuhl, der ist schon gestorben, und die Leute , die kein Amalgam haben sind noch gesund. Aber der Druck der Bevölkerung damals war groß, Amalgam war billiger als Gold. Es war die gleiche Situation gewesen, vor 150 Jahren gab es gute Goldfüllungen, gute Goldkronen, die Zahnheilkunde war schon da, wo sie heute praktisch ist, und in diesen 150 Jahren ist nicht viel passiert außer jetzt der Plastkfüllung und der Keramikfüllung, die ja noch relativ jung sind mit wenig Erfahrung. Die Industrie hat geschlafen, weil die Industrie von Zahnärzten verwaltet wurde, die alle vergiftete Gehirne haben. Es gibt eine Studie, eine sehr gut veröffentlichte  Studie in den USA, die eingeht auf die Art, wie Forschung betrieben wird. Die Studie zeigt, daß mit der Amalgamvergiftung typischerweise die Fähigkeit, wissenschaftlich-kritisch denken zu können, als erste Fähigkeit verloren geht. Sie hat zeigen können, daß die ganzen zahnärztlichen Veröffentlichungen durch Zahnärzte in der Zahn-Fachzeitschrift beurteilt werden. Es sind alles Leute, die ihre wissenschaftlich kritische Fähigkeit verloren haben und dennoch beurteilen, welche Artikel in den medizinischen Fachzeitschriften aufgenommenr werden. Dadurch, daß Zahnarztartikel von Zahnärzten, die vergiftet sind, beurteilt  werden, hat die Zahnheilkunde sich seit 150 Jahren praktisch nicht entwickelt, während Wissenschaftler, die keine Zahnärzte sind, sich das angucken und wissenschaftliche Studien über Zahnmaterialien machen, sagen: " Mein Gott, das kann doch gar nicht wahr sein, was hier passiert !" Und deshalb sind die ganzen Veröffentlichungen, die zeigen, daß Amalgam hochgefährlich ist, nicht zahnärztliche Veröffentlichungen, sondern wissenschaftliche Veröffentlichungen. Die ganzen zahnärztlichen Veröffentlichungen sind pseudowissenschafltiche Veröffentlichungen, worin argumentiert wird, Amalgam ist deshalb unschädlich, weil es schon sei 150 Jahren verwendet wird. Das ist das Argument ! Im Artikel sieht es aber meistens so aus, die Studie von soundso hat ja bewiesen, daß Amalgam ungefährlich ist. Und wenn man in der Studie nachguckt, zitiert diese Studie eine andere  Studie, ohne eine Studie zu sein und sagt, ja, die Studie vor 18 Jahren zeigt, daß das Amalgam ungefährlich ist. wenn man diese Studie dann  nachliest, sagt sie, Amalgam ist ungefährlich, weil es schon seit 130 Jahren benutzt wurde mit einem guten Sicherheitsstandard und offensicthlich gibt es die Menschheit noch, wir sind nicht alle verstorben. Deshalb muß das Amalgam gut sein. Es gibt keine Studie, die gezeigt hätte, daß es unschädlich ist.
Und jetzt zur Entgiftung. Es gibt verschiedene Wege, das Quecksilber aus dem Körper herauszuholen. Ich sag euch jetzt einfach mal die Lösung, die wir gefunden haben, die funktioniert, und dann können wir später noch die Fragen beantworten und nachschauen, was es sonst noch gibt. Der erste Schritt, wenn man Amalgam aus dem Körper holen will, ist, daß man die Leber und die Niere freihalten muß. Die Nierenmembranen schwellen an, wenn sie mit Quecksilber in Kontakt sind. Wir haben eine Studie gemacht, als ich noch Medizin studiert habe. Wir haben 100 Frauen untersucht, junge Frauen, die an Verkehrsunfällen verstorben waren. 96% dieser Frauen, die nie irgendwie offensichtlich Nierenbeschwerden hatten, hatten mehr oder weniger kaputte Nieren aus unerklärlichen Gründen. D.h. wenn hier 100 Frauen im Raum sitzen, haben 96% von euch erheblich lädierte Nieren, unter anderem durch die Schwermetalle. Das ist Teil Nr. eins, die Ausscheidungsorgane freizuhalten. Wenn man natürlich ausleitet, geht das 3-4 Jahre. Wenn man aggressiv ausleitet 1-2 Jahre. Ich gehe darauf noch ein, daß die meisten Leute, die glauben, daß sie ausgeleitet haben, ihre Schwermetalle mehrmals im Körper herum verschoben haben, bis alles im Gehirn war und haben nie ausgeleitet. Es gibt aber ein Programm, das funktioniert.
Das war Schritt Nummer eins. Schritt Nummer zwei: Wenn die Leber das Quecksilber ausscheidet - es kommt wirklich heraus - endet es über die Gallengänge im Darm. Der normale Verlauf ist, wenn Quecksilber im Darm ist, daß es sich im Darm an verschiedene Substanzen, die da sind, bindet und im Enddarm, im Colon, wird das ganze Quecksilber, das im Darm ist, rückresorbiert und über die Venen wieder zurück in die Leber transportiert und dann von der Leber wieder in den Darm und vom Darm wieder in die Leber, so daß die Leber zugeht und sagt: "Ich kann kein Quecksilber mehr sehen!" Die Zellen, die Zellmembranen, schwellen an und dann wird das Quecksilber umverteilt in andere Gewebe. Um dies zu verhindern, den sog. enterohepatischen Kreislauf der Schwemetalle, geben wir hohe Dosen einer die Alge, die heißt Chlorella pyrenoidosa. Chlorella ist eine Alge, die eine Membran hat, die Schwermetalle wie ein Schwamm absorbiert und sehr stark bindet. Und zwar bindet  Chlorella alle toxischen Schwermetalle , auch Cadmium,Nickel, Blei, Gold, Platin, Palladium, darüber hinaus auch die gängigen Umweltgifte - Dioxin, Formaldehyd, Insektenschutzmittel. Die ganzen Metallstoffe, die in der Zahnheilkunde verwendet werden, werden durch diese Alge gebunden. Wenn wir Chlorella an Bord bringen, kann das Schwermetall nicht wieder zurückresorbiert werden. Ich habe Folien hier, die zeigen, wenn wir mit Chlorella ausleiten, kommen hohe Dosen an Schwermetallen im Stuhl heraus, die vohrer nicht herauskamen. Da kann man eine Stuhlanalyse machen. Wie gibt man Chlorella ? Chlorella hat mehrere Substanzen in sich, die Schwermetalle im System durch bisher unbekannte Mechanismen mobilisieren. D.h. es hat zwei Komponenten: Eine Komponente von Chlorella mobilisert Schwermetalle im Gewebe, die dann plötzlich flüssig werden und im Blut erscheint: Die andere Komponente ist die Zellmembran, die Schwermetalle im Darm bindet. Die Komponente, die Schwermetalle mobilisiert, sind wahrscheinlich die Aminosäuren in der Alge. Diese werden ins Blut und ins Gewebe resorbiert, mobilisieren Schwermetalle, und die Zellmembran bleibt im Darm, resorbiert und absorbiert Schwermetalle im Darm. Jetzt ist es so, wenn man kleine Mengen an Chlorella gibt, mobilisiert sie oft mehr Schwermetalle als sie bindet. D.h. wenn Leute drei bis vier von diesen Tabletten pro Tag nehmen, kriegen sie oft Kopfschmerzen, Übelkeit und fühlen sich nach einer Weile unwohl, weil Quecksilber im Gewebe mobilisiert wird. Das Quecksilber kommt in Kontakt mit Nerven und als Symptome kommen Schmerzen etc. Wenn man aber hohe Dosen an Chlorella gibt, wird nicht proportional mehr Quecksilber mobilisiert, aber es wird sehr viel mehr Quecksilber abgebunden als mobilisiert wird. ... Nebenbemerkung: Ich teste die Dosis individuell aus, d.h. welches Mittel, in welcher Menge und in welchem Zeitraum.  Um das Quecksilber aus dem Gehirn und aus dem Nervengewebe zu mobilisieren gab es bis vor kurzem keine Substanz der Welt. Es gibt schulmedizinische Mittel, die Quecksilber mobiliseren: DMPS oder Penicillamin und DMSA. Das sind schwefelhaltige Aminosäuren oder schwefelhaltige Substanzen, die Quecksilber binden. Sie könnten Quecksilber nur aus dem Bindegewebe mobiliseren und über die Nieren ausscheiden, können aber nicht ins Gehirn herein. Man hat früher gemeint, DMSA tritt ins Gehirn ein, das hat sich aber als Fehler bestätigt. ... Dann gibt es noch eine andere Substanz, D-Penicillamin. Dies war ursprünglich ein Entgiftungsmittel für Kupfer, was auch für Quecksilber funktoniert. Es ist sehr giftig und kommt ev. teilweise in die Gehirnzelle hinein, aber nicht genug, um das Gehirn zu entgiften.
Aufgrund der Forschungsarbeit eines Freundes von mir in New York ,Herrn Dr. Omura, haben wir einen Weg gefunden. Er hat herausgefunden, daß eine Pflanze, eine Art von Petersilie, die Eigenschaft hat, Schwermetalle im Gehirn sehr stark zu mobilisieren und zu entgiften. Diese Pflanze heißt Koriander; den lateinischen Namen kenne ich nicht. Korianderkraut hat auch den Namen chinesische Petersilie. Dr. Omura hat eine Studie genmacht, wo Leuten radioaktive Metalle injiziert wurden, die sich im Gehirn anreichern, um zu schauen, wie die Hirnfunktion ist. Er stellte zufällig bei einem der Patienten fest, daß am nächsten Tag schon das ganze Technicum, das radioaktive Metall, aus dem Gehirn heraus war. Nach Monaten an Forschungsarbeit fand er heraus, daß dieser Patient am Tag vorher Hühnersuppe gegessen hatte mit einer großen Menge chinesischer Petersilie, Korianderkraut. Dies führte zu allen möglichen Nachuntersuchungen und ich habe dann collaboriert - wir haben festgestellt, daß dieses Kraut den phantastischen Effekt hat, Schwermetalle aus der Nervenzelle auszuschleusen. Und nicht nur das, sondern, wenn die Nervenzellen anfangen zu heilen - das zerstörte Transportsystem in der Zelle fängt an zu heilen, wenn das Quecksilber aus der Nervenzelle herauskommt - dann können auch die ganzen anderen Gifte heraus, eines nach dem anderen, das Dioxin, Formaldehyd, Holzschutzmittel, alle andern Metalle, Zinn, Aluminium. Plötzlich wird der ganze Organismus überschwemmt mit diesen Sachen, die man vorher nicht gesehen hat. ... Wichtig für die Leute, die Elektro-Akupunktur oder Kinesiologie praktizieren, daß wir das Autonome Nervensystem (ANS) mit diesen Techniken testen. Und das ANS endet im Bindegewebe, es endet nicht im Gehirn, in der Nervenzelle. Und daher , wenn wir kinesiologisch testen, können wir nur erfassen,welche Schwermetalle im Bindegewebe sind. Das Resonanzprinzip gilt nur für die Substanzen im Bindegewebe, nicht für Metalle und Sachen, die in der Nervenzelle sind. Wir können kinesiologisch nicht testen und auch mit Elektroakupunktur nicht, ob Quecksilber im Gehirn ist. Es gibt bis heute keinen Test, der das aufzeigen kann. Wir können aber ein paar Tropfen Korianderkrauttinktur geben, dann geht das Quecksilber aus der Nervenzelle heraus und tritt aus ins Bindegewebe im Gehirn. Wenn wir jetzt unseren Muskeltest machen, finden wir das Quecksilber im Gehirn. Dadurch habe ich einen sehr eleganten Test entwickelt: Wir geben Korianderkrauttinktur, fünf bis sechs Tropfen davon auf die Zunge. Die Testreihenfolge sieht so aus: Wir testen den Patienten durch und schauen, was wir finden und legen resonierende Substanzen auf. Sagen wir mal, wir finden, daß die Nieren testen und die Nieren testen gegen Solidago ! Jetzt geben wir ein paar Tropfen davon und die Nieren sind befriedigt, sind glücklich. Wir finden sonst nichts anderes, der Patient hat aber MS oder eine andere schwere Erkrankung und wir finden einfach nichts weiter. Wir vermuten aber aufgrund meiner Vorlesung von heute Abend, es könnten Schwermetalle sein. Jetzt geben wird diesem Patienten fünf bis zehn Tropfen Korianderkrauttinktur auf die Zunge und warten zwei bis drei Minuten. Dies ist genug Zeit, daß die Substanz über den Blutweg aufgenommen wird, durchs Gehirn zirkuliert und sofort Schwermetalle ausschwemmt, sehr schnell,die jetzt im Bindegewebe erscheinen und im Körper umverteilt werden. Wenn wir nun den Patienten nachtesten, finden wir plötzlich, daß das Gehirn testet, die Nieren, die vorher schon korrigiert waren, testen wieder, die Lunge testet meistens sehr schnell, innerhalb von Sekunden nach der Gabe von Korianderkrauttinktur. Es wird über die Zunge aufgenommen, geht über die Venen ins Herz, vom Herzen in die Lunge, von der Lunge ins Gehirn und dann wieder vom Gehirn über die Venen ins Herz und vom Herzen wieder in die Lunge. Von daher wird das Quecksilber, das hierdurch mobilisiert wird, sofort in die Lunge verlagert. Für die, die testen: Ihr findet immer wenige Sekunden nach der Gabe von Korianderkrauttinktur, daß der Patient zu hüsteln anfängt. Und wenn man dann die Lungenpunkte nachtestet, wenn man Quecksilber auflegt, gibt es das "Two-pointing"; denn siehe da, das Quecksilber erschien in der Lunge und wird jetzt abgeatmet. Ich trete dann immer sechs bis sieben Meter vom Patienten weg und lasse ihn erstmal alleine hüsteln. Denkt daran, Quecksilber ist ein Gas, es ist geruchlos, geschmacklos und unsichtbar. D.h. wenn der Patient vor sich hinhüstelt, gibt er Quecksilberdampf in seine Umgebung ab.
Das ist der größte revolutionäre Schritt in der Kinesiologie, seit ich dabei bin, daß wir ein Mittel geben und innerhalb von  Sekunden hinterher testen können, daß dieses MIttel Schweremetalle aus der Gehirnzelle und aus der Rückenmarkszelle herausholt und im Gewebe freisetzt. Dann können wir Substanzen nachtesten, die es aus dem Gewebe abholen und ausscheiden.
Korianderkrauttinktur ist etwas, was von mir eingeführt worden ist. Ich versuche noch, bevor es jemand von euch macht, ein Patent darauf zu bekommen, was wahrscheinlich nicht möglich sein wird. Das Problem mit Korinanderkraut ist  - ich habe darüber Vorlesungen gegeben und sofort gab es einen Schwall von Leuten, die ihre eigenen Firmen sofort aus dem Boden gestanzt haben und Korianderkraut herstellen, daß aus China eingeflogen wird. Wir wissen, daß die Kräuter, die aus China kommen, alle mit Insektiziden und Pestiziden verseucht sind, und daß wir vom Regen in die Traufe kommen. Man kann als Test eine einmalige Dosis geben, um zu gucken, ja, das ist ein Problem , aber bitte nicht als Therapie verwenden !
Eine Warnung! Korianderkrauttinktur funktionert; es ist kein Mittel wie die anderen Mittel, die ihr sonst gebt, ein bißchen Homöopathie, ein bißchen Kräuter. Ihr müßt euch hier auf eine Achterbahnfahrt vorbereiten für den Patienten. Es entgiftet das Nervengewebe. Wenn Gifte aus den Nervenzellen ins Bindgewebe herauskommen, kommen sie in Kontakt mit dem ANS. Jetzt kommen die Schmerzen, die Entzündungen, die psychischen Symptome, die Verwirrtheit, das Taubheitsgfühl, die Muskelspasmen. Jetzt geht es los. Wir müssen dann gucken, welches Metall ist es und wie bewegen wir das Metall jetzt aus dem Bindegewebe heraus ? Der eleganteste Weg hier in Deutschland ist, DMPS zu spritzen. DMPS ist Dimercapto-Progran-Sulfonsäure, es ist praktisch das, was in der Autobatterie ist, ein bißchen modifiziert, modizifierte Schwefelsäure. ... Es ist eine Ampulle und man spritzt 3 mg pro kg Körpergewicht. Man kann es intravenös spritzen, intramukulär. Der eleganteste Weg ist die von mir entwickelte Methode, diese Substanz direkt dahin zu spritzen, wo das Quecksilber sich bei der kinesiologischen Untersuchung im Körper zeigt. Wir verwenden die Technik ,die Segmenttherapie, wie es in der Neuraltherapie heißt. Wir vermischen das Medikament mit einem Lokalanästhetikum im Verhältnis 9/1 - neun Teile Lokalanästhetikum, ein Teil DMPS - und wir machen dann Quaddeln über den Stellen über der Haut, über den Organen, die für Quecksilber testen oder für welches Metall auch immer. DMPS entgiftet Arsen,  Quecksilber, Kupfer, Zinn und andere Metalle auch, aber nicht alle Metalle. Wenn Aluminium kommt ... es wird am besten entgiftet durch hohe Gaben an Vitamin C oral - und Kalzium. Jedes Metall hat seine eigene Art, wie es am besten entgiftet wird, auf die ich hier nicht länger eingehen möchte . Bleiben wir mal beim Quecksilber, denn es gibt Dutzende von Metallen, und ein Metall nimmt schon den ganzen Abend in Anspruch. Jetzt sieht unser Programm so aus: Erst die Nierenausleitungsmittel, Leberausleitungsmittel, dann den Patienten tritieren mit Chlorella, dann Korianderkrauttinktur - .... Einfaches Prinzip: Der Patient sollte auf einer eiweißreichen Diät sein, weil die schwefelhaltigen Aminosäuren wichtig sind für den Transport von Schwermetallen aus dem Körper heraus. Wenn jemand Vegetarier ist, ist er während der Schwermetallausleitung sehr viel mehr gefährdet, daß die Metalle nicht herauskommen, sondern ins Gehirn verschoben werden.  Ich gehe darauf noch mehr ein. Schwefelhaltige Mittel sind die Mittel, die im allgemeinen das Bindegewebe von Schwermetallen entgiften. Es gibt sicherlich eine Reihe natürlicher Substanzen, die weniger effektiv sind als DMPS, aber die natürlich wirken. Das sind v.a. die schwefelhaltigen Aminosäuren, z.B. N-Acetylcystein, das ist eine der bekannteren. Man gibt 2 Gramm jeden Morgen vor dem Frühstück als Alternative dazu.
Ganz kurz ein paar Warnungen: Bioresonanztherapie und Homöopathie. Wenn man quecksilbervergiftete Patienten homöopathisch Quecksilber gibt, hat das homöopathische Mittel einen Effekt: Es öffnet die Membran der Zelle für Quecksilber. Wenn ich jetzt viel Quecksilber im Bindegewebe habe, stellt euch ein Quadrat vor, hier ist die  Zelle und drinnen ist Quecksilber und außerhalb. Wenn hier draußen im Bindegewebe mehr Quecksilber ist als in der Zelle und ich öffne die Zellmembran für Quecksilber, was passiert dann ? Das Quecksilber folgt dem osmotischen Gradienten und bewegt sich in die Zelle. Die meisten Homöopathen und Bioresonanztherapeuten, deren Patienten ich untersuchen konnte, haben genau dies gemacht. Patienten, wo der Körper es geschafft hat, das Gehirn und das Nervengewebe noch einigermaßen freizuhalten und das meiste Quecksilber in Depots im Bindegewebe abgelagert war. Mit Hilfe des Homöopathen oder Bioresonanztherapeuten ist es gelungen, dieses Quecksilber dann mit wenig Mühe ins Nervengewebe zu verschieben. Der Patient, der vorher vielleicht Rückenschmerzen oder andere Probleme hatte, hat sich zwar erstmal hinterher super gefühlt. Vier bis fünf Jahre später hat er aber eine MS entwickelt oder andere schwere neurologische Erkrankungen, was natürlich dann nichts zu tun hatte mit dem, was vorher da war. Einzelmittelhomöopathie, wenn nach Repetitorium  gearbeitet wird, kann man machen. Es bezieht sich nur auf den Homöopathen,der zur Quecksilberausleitung homöopathisches Quecksilber gibt, es bezieht sich nicht darauf, wenn er Pulsatilla gibt, weil jemand ein Pulsatilla-Typ ist. Das soll weiterhin gemacht werden. Die Bioresonanztherapie hat im allgemeinen einen vorhersehbaren Effekt, weil die Bioresonanztherapie darauf beruht, mit Elektroakupunktur das Gewebe und die Organe zu testen. Elektroakupuntur erfaßt aber nur den Extrazellulärraum, nicht den Intrazellulärraum. Deshalb messen wir mit Bioresonanztherapie das Quecksilber, das im Bindegewebe liegt, das "harmlose" Quecksilber, das zwar Symptome macht, das uns aber nicht zerstört. Dann wird die Bioresonanztherapie gemacht und siehe da, bei der Nachmessung ist das Quecksilber verschwunden. Wenn wir bei diesen Leuten im Urin guckten, im Urin erscheint kein Quecksilber, und wenn wir im Stuhl gucken, auch da erscheint kein Quecksilber und wenn wir im Speichel gucken und im Schweiß, auch da erscheint kein Quecksilber. Es ist aus der Messung verschwunden, d.h. es ist aus dem Bindewebe verschwunden. Wohin ist es verschwunden ? In die Nervenzelle hinein, wo es jetzt für den Rest des Lebens des Patienten ein glückliches Dasein führt und das Leben des Patienten zerstört. Viele Therapien, unglücklicherweise v.a. in der Alternativmedizin, beruhen auf diesem Prinzip, daß die Meßwerte behandelt werden und der Patient geht ein an den Folgeerscheinungen. 
Das war im Großen und Ganzen, was ich sagen wollte. ....Die Schwermetallfrage gibt es erst seit 200 Jahren. Vor 200 Jahren war die Erdkruste noch schön verschlossen und versiegelt. Mit dem Beginn der Großindustrie fingen wir an, die Erde durch die Kruste hindudurch aufzubuddeln und erst dann haben wir diese Schwermetalle erreicht, die aufgrund ihrer spezifischen Schwere tief unter der Erdoberfläche saßen, haben sie nach oben und in den Lebenskreislauf gebracht, ins Meerwasser, in Flüsse, Seen, Gewässer, in unser Essen, in die Luft, in die Autos.  Ein Beispiel für Schwermetalle, das ich immer erzähele: Unser Labor, das uns die Schwermetalltests macht, hatte sich einen neuen Cadmiumdetektor angeschafft, ein Gerät, das im Labor steht. Das Labor ist sorgfältig abgeschirmt mit Aircondition und Filteranlagen, damit da nichts reinkommt. Als die Firma das Gerät aufgestelllt hatte, ging der Cadmiumdetektor alle fünf Minuten los, d.h.die Warnanlage. Das bedeutet, daß der Cadmiumspiegel der Außenluft so hoch ist, daß das Gerät kein Cadmium messen kann. Wir dachten, das Gerät sei kaputt, aber es waren so periodische Intervalle, manchmal vergingen zehn Minuten und dann ging's dreimal hintereinander los, bis man schließlich feststellte, es war eine Landstraße, die 200 m vom Labor weg war. Jedes Mal, wenn ein Auto vorbei fuhr, zwei Minuten hinterher ging der Camiumdetektor in dem verschlossenen Labor, wo alles versiegelt war, los. Soviel Cadmium kommt aus unseren Auspuffgasen. Wenn mir jetzt jemand sagt, ich hab' aber keine Schwermetallvergiftung, dann sag' ich nur: Wenn du jemals in den letzten Jahren innerhalb von 200 m von einem Auto entfernt warst, bist du cadmiumvergiftet. Cadmium lebt im Knochenmark und ist u.a. verantwortlich für Leukämie und Osteoporose bei Frauen - das sind fast immer Cadmiumerkrankungen. Wir können auch mal sprechen über Blei und andere Metalle, aber im Augenblick möchte ich nicht darauf eingehen.
Die Frage, die immer kommt über Zink und Selen: Es ist gut, wenn Leute Zinkmangel haben,das Zink zu ersetzen. Zink hat eine kompetitive Hemmung mit Kupfer, d.h. wenn wir viel Zink geben, wird Kupfer ausgeschieden. wir finden v.a. bei Frauen, die dazu neigen, Anämien zu haben, meistens einen Kupfermangel. Deshalb bin ich persönlich nicht begeistert von der Idee, jedem Zink zu geben. Wir testen Zink in den weißen Blutkörperchen und finden es relativ häufig niedrig, aber manchmal auch zu hoch. Wir testen Kupfer in den roten Blutkörperchen. Das Kupfer ist sehr häufig niedrig. Wenn Kupfer niedrig ist, geht das Immunsystem kaputt und Eisen kann nicht absorbiert werden, es kommt zur Anämie. Deshalb ist es sehr diffizil. Selen macht Komplexe mit Quecksilber und wird hier in Deutschland als Wundermittel sehr hochgejubelt. Dr. Daunderer, der in München die Abteilung für Toxikologie hat, hat die Weltliteratur über Selen nachgesehen und ist zu dem Schluß gekommen, daß man bei Quecksilbervergiftung nie Selen geben sollte, weil Selen Quecksilber im Gehirn fixiert durch verschiedene bekannte Mechanismen. Ich bin der Meinung, Selen sollte dann gegeben werden, wenn es kinesiologisch testet oder wenn ein Selenmangel besteht, was man mit der Haaranalyse sehr einfach nachweisen kann. Zur Haaranalyse für Mineralien: Haaranalyse gilt nicht für alle Mineralien, man kann nur interpretieren. Meiner Meinung nach ist das, was niedrig ist, auch niedrig beim Patienten. Das, was im Haar hoch ist, ist relativ unzuverlässig. Dr's Data hat eine Maschine, von der wir glauben, es ist die einzige in der Welt. Die streift die äußeren zwei Drittel des Haares ab und untersucht nur den Kern des Haares, während die meisten Haaranalysen das ganze Haar untersuchen. Man kriegt relativ ungenaue Ergebinisse durch das Shampoo und die Umweltgifte, die von außen an das Haar kommen. Um es genau zu sagen, wir machen eine Haaranalyse, um Selen und Spurenelemente anzugucken. Wir gucken Kupfer und Mangan in den roten Blutkörperchen an und Zink und Magnesium in den weißen Blutkörperchen. Dies ist unser  Status, wo wir genau wisse: O.k., hier ist unser repräsentativer Status, wo die Mineralien sind. Alles, was niedrig ist, wird während dieser Ausleitung hochdosiert ersetzt.
Bei Säuglingen und KIndern empfehle ich DMPS als Tabletten zu geben und zwar nach den gängigen Dosierungsvorschriften. DMPS ist ein schulmedizinisches Mittel Es gibt auch homöopathisches DMPS. Homöopathisches DMPS ist geeignet, Schwermetalldepots in Gelenke und Organen aufzulockern (als Neuraltherapeutikum), aber nicht genug, um es abzutransportieren. Korianderkrautextrakt kann man auf jeden Fall bei Säuglingen nehmen. Bei Säuglingen und Kleinkindern, wenn das Amalgam von der Mutter gekommen ist, gilt, daß man zuerst das Metall herausholt und zum Schluß hochpotenziertes homöopathisches Quecksilber gibt. Das ist die eine Ausnahme, wo es richtig ist, homöopathisch Quecksilber zu geben. Dieses Amalgam, das durch die Mutter gekommen ist, ist wie ein Miasma, wie ein Tuberculinum oder Syphilinum, wo man den Miasmus mit den entsprechen homöopathischen Mitteln ausleiten muß. ...
Ich habe den Knoblauch und Bärlauch vergessen: Eines der führenden Mittel als Alternative zu DMPS sind die schwefelhaltigen Pflanzenmittel. Knoblauch ist das, was wir klassisch verwendet haben. Knoblauch wird nicht von allen vertragen, dann wurde hingewiesen auf Bärlauch und wir haben meherere Bärlauchpräparate gemacht, also selber hergestellt. ... es kommt dem DMPS sehr nahe. Es geht sehr viel länger mit Bärlauch oder Knoblauch ,aber man kommt auch ans Ziel, zum Endpunkt immer in Verbindung mit Chlorella und immer in Verbindung mit dem Korianderkraut oder Korianderkrauttinktur. ...Diese Schwermetallausleitung, die ich hier vorschlage, funktioniert. Es gibt viele Wege nach Rom, viele andere Techniken, die ich bisher getestet habe, haben Schwermetalle ins Gehirn verschoben. Deshalb bin ich vorsichtig, wenn wieder eine neue Idee kommt. Ich bin der erste, der die Idee aufgreift, aber erst, wenn wir wirklich sicher sind, daß es funktoniert, gebe ich es weiter. ... Und jetzt mit der Korianderkrauttinktur bin ich noch einmal begeistert. Ein Beispiel: Eine Patientin hatte zwölf Jahre lang tägliche Kopfschmerzen, sie sagte "tägliche Migräne", von der Definition her war es nicht genau eine Migräne, aber sie hatte täglich schwere Kopfschmerzen. Der habe ich eine einmalige Dosis von Korianderkraut gegeben, acht Tropfen in der Praxis. Sie wurde total beschwerdefrei ohne jede weitere Dosis. Es kann manchmal so dramatisch sein.
Omura, der das Korianderkraut vor einem halben Jahr veröffentlicht hat und seit einem Jahr verwendet, hat sehr viele Krebsheilungen erzielt, dadurch, daß die Schwermetalle aus der Krebsgeschwulst ausgeleitet werden und dann das Immunsystem am Krebs wieder arbeiten kann, den Krebs einschmelzen kann. Hildegardmedizin kennt das Korianderkraut und Dr. Vogel in der Schweiz kennt das Korianderkraut. ...
 
 
Salvestrole - Neue Möglichkeiten der Krebsbehandlung
Gekürzter Artikel von Prof. Dr. med. Dan Burke, MD. Auf Anfrage schicke ich Ihnen den vollständigen Artikel gerne zu.
Englische Wissenschaftler haben einen wichtigen tumorselektiven Mechanismus entdeckt, mit dem bestimmte in unserer Nahrung enthaltene Phytonutrienten Krebszellen beseitigen. Gerade diese Phytonutrienten, die den Namen Salvestrole erhalten haben, sind in den letzten Jahrzehnten aus unserer Nahrung großenteils verschwunden. Eine Ausnahme bilden Bio-Produkte. Im folgenden Aufsatz schreibt Prof. Dan Burke, ein emeritierter britische Hochschullehrer für Arzeinmittelmetabolismus, über die gemeinsam mit Prof. Gerry Potter durchgeführten Forschungen an Salvestrolen - pflanzlichen Verbindungen, welche Tumorzellen selektiv beseitigen. Diese Forschungsergebnisse unterstreichen die Bedeutung natürlicher, biologisch angebauter Nahrungsmittel für unsere Gesundheit und für die Krebsprävention.

Krebs - verursacht durch oxidative DNA Veränderungen
Krebs ist eine häufig auftretende Erkrankung und eine der wichtigsten Ursachen für einen frühzeitigen Tod: Jeder dritte Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Krebs und jeder vierte Mensch stirbt an den Folgen einer Krebserkrankung. Krebs ist eine Erkrankung, die auf eine Veränderung der DNA zurückzuführen ist: Eine einzige Körperzelle hat nach mindestens vier einzelnen Mutationen in verschiedenen Genen, die von entscheidender Bedeutung für die Kontrolle der Zellteilung und des Zelltodes sind, die Möglichkeit, sich unkontrolliert zu vermehren. Als wichtige Ursachen für (oxidative) DNA Veränderungen gelten chemische Stoffe, UV Strahlen und Mikroben(Viren) (bis heute nur eine These, die nicht bestätigt werden konnte !). Einige Tumore wachsen schnell, andere hingegen langsam. Es kann zwei, aber auch mehr als zwanzig Jahre dauern, bis der Tumor einen Umfang erreicht hat, der zu Beschwerden und und zur Entdeckung der Krebserkrankung führt. Eine Krebserkrankung führt nicht zwangsläufig zum Tod: Viele Menschen sterben an den Folgen anderer Erkankungen (und an der schulmedizinischen Krebstherapie) und nicht an dem Tumor, den sie (ohne es zu wissen) in sich tragen. Ältere männliche Personen sterben z.B. häufiger mit einem als an einem Prostatakarzinom.
Bildung von Tumorzellen -nichts Ungewöhnliches
Die Bildung von Tumorzellen im menschlichen Körper ist an sich nichts Ungewöhnliches. Professor Bruce Armes hat einmal vorgerechnet, daß die DNA in einer Zelle zu jedem beliebigen Zeitpunkt an ca. 150 000 Stellen durch freie Radikale beschädigt ist und in unserem Körper insgesamt ca. 15 x 10 hoch 18 oxidative DNA Beschädigungen zu finden sind. Wir können die Schädigung unserer DNA begrenzen, indem wir den Kontakt mit krebserregenden und oxidierenden Substanzen möglichst weitgehend vermeiden. Darüber hinaus helfen Antioxidantien und Radikalfänger als Primärverteidiung einer DNA Beschädigung vorzubeugen. Die Zelle versucht,  einmal aufgetretene DNA Mutationen zu reparieren. Gelingt ihr dies nicht, wird sich die Zelle durch Apoptose (den programmierten Zelltod) selbst vernichten. Wenn dieser Kontrollmechanismus versagt, versucht das Immunsystem die Tumorzellen  zu beseitigen und den Prozess des Tumorwachstums und der Metastasierung zu verhindern oder zu verzögern. Dieser Mechanismus funktioniert bei zwei  von drei Menschen ...

Freie Radikale
Die oben erwähnten Angriffe werden vorwiegend von freien Radikalen verursacht. Als freie Radikale bezeichnet man geladene oder nicht geladene Moleküle oder Atome mit mindestens  einem ungepaarten Elektron. Eine derartige Konstellation ist energetisch ungünstig und besonders reaktionsfreudig, da durch Bindung an ein anderes Elektron eine gepaarte Elektronenstruktur angestrebt wird. Da das andere Elektron ebenfalls eine Bindung mit einem Elektron sucht, setzt eine Kettenreaktion ein. Freie Radikale spielen eine wichtige Rolle bei einer Vielzahl von biologischen Prozessen. Einige dieser freien Radikale sind beispielsweise für die Produktion von bestimmten Steroiden lebensnotwendig. Darüber hinaus sind freie Radikale an bestimmten Prozessen der Impulsübertragung beteiligt. Sauerstoff ist das am häufigsten vorkommende Radikal und sehr reaktiv. Daher ist Sauerstoff auch an verschiedene Nebenreaktionen in den Zellen beteiligt.

Enzyme - die erste Barriere
Der Körper verfügt über einige Mechanismen, sich gegen freie Radikale zu schützen. Diese Schutzmechanismen ergänzen sich, da sie aktiv gegen verschiedene Oxidantien oder in verschiedenen Zellbereichen wirksam sind. Einer dieser Mechanismen ist die Neutralisation freier Radikaler durch die Reaktion mit einem Antioxiantienenzym wie mit der Superoxid-Dismutase (SOD). Diese ist in der Lage, freie Radikale auszuschalten, indem sie diese in Wasserstoffperoxid umsetzt. Wasserstoffperoxid ist jedoch nicht gänzlich unschädlich und wird von dem Enzym Katalase in unschädliche Bestandteile zerlegt. Ein Merkmal eines Enzyms ist, daß es eine Reaktionsprozess beschleunigt, bei dem es selbst nicht verbraucht wird. Mit anderen Worten: Ein Enzym kann Tausende von freien Radikalen unschädlich machen. Enzyme benutzen bestimmte Mineralstoffe wie Selen, Zink, Mangan und Kupfer als Bestandteil des Coenzyms.

Antioxidantien - die zweite Barriere
Eine zweite Barriere gegen freie Radikale bilden Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Carotinoide, die über die Nahrung aufgenommen werden, und Antioxidantien, die der Körper selbst produziert wie Glutathion, Coenzym Q10 (Ubichinon) und Harnsäure. Ein Antioxidans ist ein Stoff, der leicht ein Elektron abgibt, sodaß ein Elektronenmangel aufgehoben und eine Kettenreaktion verhindert wird. Ein gutes Antioxidans muß darüber hinaus die wichtige Eigenschaft besitzen, möglichst dicht in die Nähe freier Radikale zu gelangen. Mit anderen Worten: Das Antioxidans muß sich in dem Medium, in dem die freien Radikalen auftreten, auflösen könne. Das wasserlösliche Vitamin C ist ein ungünstiges Antioxidans für freie Radikale, die in Fetten vorkommen, in wässrigen Lösungen hingegen ist Vitamin C ein gut wirksames Antioxidans. Vitamin E jedoch, ein ungünstiges Antioxidans, da dieses Vitamin nicht in Wasser löslich ist. Der große Unterschied zu Enzymen ist,daß Antioxidantien veränderlich sind und ihre Wirkung nur einmalig ist. Es werden drei Gruppen von natürlichen Antioxidantien unterschieden: MIneralstoffe, Vitamine und ein Gruppe mit verschiedenen anderen Verbindungen, die eine antioxidative Wirkung haben wie bestimmte Bioflavonide und einige Aminosäuren.

Salvestrole - die dritte Barriere
In einigen Fällen gelingt es freien Radikalen, sich der Reaktion mit einem Enzym oder einem Antioxidans zu entziehen. In unserer Forschungsgruppe haben wir entdeckt, daß die gesunden Zellen, die mit freien Radikalen reagieren und mutieren, unter gewissen Umständen das CYP1B1-Enzym produzieren und dieses daraufhin mit einem Salvestrol reagiert. Aufgrund dieser Reaktion bildet sich in der mutierten Zelle ein Metabolit. Dieser Mataoblit sorgt dafür, daß der normale Prozess der Apoptose in der mutierten Zelle nachträglich induziert wird. Apoptose ist eine Form des programmierten Zelltods, der einsetzt, nachdem die Zellen ihren Nutzen verloren haben. Auf diese Weise unterstützen Salvestrole in Fällen, in den Antioxidantien ihre Funktion nicht erfüllt haben,dennoch den Erhalt der gesunden Zellen und des Gewebes. Die Natur hat diesen Vorgang anscheinend so bedacht. Der Mensch nimmt vermutlich bereits seit Jahrhunderten Salvestrole aus Gemüsen und Obst zu sich, die für die Gesunderhaltung aller Zellen sorgen. Aufgrund vielfältiger Neuerungen in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelindustrie ist es ratsam, dem Organismus Salvestrole über ein Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen.
Wenig Salvestrole in der heutigen Nahrung
Auf der Suche nach Salvestrolen gelangten wir zu einer interessanten Entdeckung: Der Gehalt schützender Salvestrole in frischem Gemüse, Obst, Gewürzkräutern und verarbeiteten Lebensmitteln variiert enorm. Pflanzenschutzmittel wie Fungizide haben den Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten drastisch gesenkt. Dies ist nicht verwunderlich, denn für die Pflanze besteht jetzt keine Notwendigkeit mehr, Phytoalexine zu bilden. Dies sind Verbindungen, die eine Pflanze bildet, um sich vor Stressfaktoren wie Schimmelpilzen, Viren, Bakterien, UV-Licht und Insekten zu schützen. Daneben haben Pflanzenselektion und Pflanzenverdeleung in den letzten 50-60 Jahren dazu geführt, daß Pflanzensorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind (und daher mit weniger Pflanzenschutzmitteln gut auskommen) nicht mehr oft angebaut werden. Die Menschen lieben den bitteren Geschmack nicht so besonders und essen lieber süßlich ....Die Menschen bevorzugen neue Obst- und Gemüsesorten mit einheitlicher Größe, Farbe und Form gegenüber älteren Sorten  und weniger ansehnlichen Exemplaren, die mehr Salvestrole enthalten. Die Nahrungsmittelhersteller entfernen Salvestrole wegen des Geschmacks, der Farbe und der "Reinheit" aus Nahrungsmitteln wie Fruchtsäften und Olivenöl. ... Raffinierte Nahrungsmittel enthalten in der Regel wenig bis keine Salvestrole. Die Forschungsgruppe von mir und Prof. Potter ist zu dem Schluß gekommen, daß die Nahrung heute 80-90 % weniger Salvestrole enthält als dies vor 50 -100 Jahren noch der Fall war. Nur in biologisch angebauten,unverarbeiteten Nahrungsmitteln sind noch relevante Salvestrolmengen enthalten.

Kontrolle des Krankheitsverlaufs
Neues CYP1B1Enzym
Enzym nur Tumorzellen
Präkursoren durch CYP1B1 aktiviert
Von der synthetischen zur natürlichen Grundlage
Resveratrol- Substrat für CYP1B1
Krebshemmende Salvestrole
Salvestrole machen Gemüse, Obst und Gewürzkräuter aus biologischem Anbau wertvoller
Nur wenig Salvestrole in der heutigen Nahrung
Wichtige biologische Quellen für Salvestrole
Kurz: Auf eine gute Ernährung zu achten unterstützt in hohem Maße den Abwehrmechanismus
Fall 1 - Lungenkrebs
Bei einem 69jährigen Mann wurde anhand einer Bronchoskopie mit Bestätigung durch die Pathologie ein inoperables Plattenepithelkarzinom in der Lunge in Stadium 2 bis 3 diagnostiziert. Es wurde ein sieben Zentimeter großer, an Sternum und Thoraxwand haftender Tumor entdeckt. Außerdem wurden vergrößerte Lymphknoten festgestellt, einer davon mit einem Durchmesser von fast 3 Zentimetern. Dieser Patient hatte zwar keine Schmerzen, suchte aber seinen Arzt wegen eines teilweise blutigen Hustens auf . Ihm wurde weder Chemotherapie noch Bestrahlung empfohlen. Seine Lebenswerwartung wurde mit acht bis achtzehn Monaten beziffert und er wurde nach Hause entlassen. Dieser Patient begann sofort mit einer Ernährung mit frischem Obst, Gemüse und Saft auf biologischem Anbau. Fleisch, raffinierter Zucker und Milchprodukte wurden aus seiner Ernährung verbannt. Da Ernährung und Lebensweise sehr wohl zu seinem Zustand beigetragen haben möchten ,wurde ihm dringend eine Enährungsumstellung empfohlen und zwar unter spezieller Berücksichtigung von biologisch angebautem Obst und Gemüse. Neben der Ernährungsumstellung begann er mit der Einnahme von Salvestroldosen entsprechend seinem Körpergewicht. ... Die Nahrungsergänzung mit dieser Salvestrolmenge wurde sechs Wochen lang beibehalten. Eine Woche nach Beginn der Ernährungsumstellung und der Nahrungsergänzung mit Salvestrolen hustete der Patient kein Blut mehr. Innerhalb von drei Wochen änderte sich seine Diagnose von inoperablem zu operablem Lungenkrebs, bei dem eine Lunge entfernt werden sollte. Am Ende dieser drei Wochen wurde im Anschluß an eine PET Scan eine Biopsie des größen Lymphknotens vorgenommen, es ergab sich ein negativer Befund. Die Diagnose wurde erneut geändert und zwar dahingehend, daß nur noch ein Lungenlappen entfernt werden sollte. Der Eingriff wurde sechs Wochen nach Beginn der Ernährungsumstellung und der Nahrungsergänzung mit Salvestrolen durchgeführt. Anstatt wie geplant einen Lungenlappen zu entfernen, entfernte der Chirurg nur den geschrumpften Tumor und einige verdächtige Lymphknoten. Bei der Operation wurde festgestellt, daß der Tumor nicht mehr an Sternum und Thoraxwand anhaftete. Die postoperative Analyse der Lymphknoten ergab, daß sie nicht kanzerös waren. Der Patient wurde als frei von Krebs eingestuft. Nach dem Eingriff reduzierte er die Salvestrolnahrungsergänzung und behielt eine Ernährung mit viel biologisch angebauten Obst und Gemüse bei.
Fall 2 Melanom
Fall 3 Prostatakrebs
Fall 4 Brustkrebs
Fall 5 Blasenkrebs
 
Sind Selbstverständlichkeiten tatsächlich so selbstverständlich, wenn man sich traut, sie zu hinterfragen ? Ein Artikel von Dr. Johann Loibner, Arzt in Österreich.
Warum Tetanusimpfung nicht schützen kann
Es ist sechzehn Jahre her, daß meine letzte Impfung an einem Patienten vorgenommen habe. Ich hatte mich schon mehrere Jahre mit den Fragen beschäftigt: Sind Impfungen tatsächlich in der Lage, den Körper vor bestimmten Krankheiten zu schützen ? Werden nicht vielmehr durch Impfungen zahlreiche Schäden an den Menschen (und Tieren - Bemerkung von mir) angerichtet ? Nachdem ich diese Impfung, es war eine "aktive" Impfung gegen Tetanus durchgeführt hatte, ist mir klar geworden, daß ich nie mehr in meinem ärztlichen Leben impfen werde. Diesem Entschluß waren Beobachtungen von ernsten Schäden durch Impfungen, neuerliches Überdenken der Impfhypothesen, Studium der Geschichte der Epidemien und der Beschäftigung mit den modernen Erkenntnissen der Bakteriologie und Virologie vorausgegangen. An meinen Patienten und auch meinen eigenen Kindern hatte ich schon fast zu impfen aufgehört. Lediglich gegenüber der Tetanuserkrankung hatte ich bis dahin noch eine gewisse Unsicherheit. Es gibt auch Ärzte, die bei weitem nicht mehr alle zur Zeit empfohlenen Impfungen für sinnvoll halten. An diesen Impfungen hält aber der größere Teil noch fest. Ebenso verzichten nicht wenige Eltern auf die meisten Impfungen ihrer Kinder, nur gegen Tetanus verlassen sie sich doch lieber auf den angeblichen Schutz durch diese Impfung.

Vorstellungen über die Tetanuserkrankung
Es wird kaum möglich sein, eine Antwort auf die Frage, kann Tetanus durch Impfung vermieden werden zu erhalten, wenn wir uns nicht mit der Krankheit selbst beschäftigen. Infolge der fortschreitenden Aufsplitterung der wissenschaftlichen Teilbereiche und v.a der enormen Zunahme der wissenschaftlichen Entdeckungen ist ein Arzt kaum in der Lage, das nötige Wissen zu haben, um bei der komplexen Materie Impfung den Überblick zu bewahren. Aus der Geschichte der Impfung ist es ja bekannt, daß Impfungen nicht von Ärzten, sondern von medizinischen Laien erfunden sind und angewendet wurden. Erst viel später wurde diese Tätigkeit bestimmten Ärzten auf staatliche Anordnung hin vorgeschrieben. Ich bin mir sicher, daß allein das Studium dieser Krankheit zu sicheren Erkenntnis führt, daß gerade Tetanus durch Impfung nicht verhindert werden kann. Was also ist die gängige Meinung oder auch das durchschnittliche Wissen über Tetanus ? Ich führe hier bewußt eine Darstellung an, die inhaltlich falsch und vereinfacht ist, aber die allgemeine Vorstellung über Tetanus wiedergibt. So steht es in den meisten Enzyklopädien zu lesen:Tetanus oder Wundstarrkrampf wird durch Tetanusbazillen hervorgerufen. Diese finden sich besonders im Straßenstaub und in gut gedüngter Gartenerde. Die anaeroben Tetanuserreger sondern in die Wunde in Gift ab (Tetanustoxin), welches entlang den Nerven zum Gehirn und Rückenmark gelangt und dort Schäden hervorruft, die zu schweren Krämpfen, dem Wundstarrkrampf führt. Die Krankheit endet meist tödlich. In jüngerer Zeit ist die Überlebenschance dank der modernen Medizin gestiegen. Gegen die Erkrankung gibt es eine zweifache Impfung; die aktive bewirkt, daß der Körper Antikörper gegen die Bakterien und ihr Gift bildet, die passive Impfung enthält bereits das Gegengift, das Antitoxin, welches des Tetanusgift neutralisieren kann.

Mehr Wissen über Tetanus
Tetanus gibt es bei Verletzungen, bei denen Gewebeteile zerstört werden. Nicht alle Wunden führen zu Tetanus. Schon August Bier hatte darauf hingewiesen. Im Laufe des ersten Weltkrieges vollzog sich ein Wandel in der chirurgischen Wundversorgung. Anfangs wurden die Wunden meist primär verschlossen. Später legte man Wert auf die Wundexzision (Ausschneidung) und Entfernung nekrotischer (abgestorbener) Teile. Sehr häufig tritt Tetanus durch eingedrungene Holzsplitter auf. In der Umgebung des eingedrungenen Holzkeils entstehen durch Druck Nekrosen im betroffenen Gewebe. Maresch und Klingenberg haben dies an zahlreichen Obduktionen an durch Tetanus Verstorbenen nachgewiesen. Es gelten daher Wunden, die stark bluten, als weniger gefährlich. Tetanus kann aber auch bei Traumen ohne offene Wunden entstehen. Hellner behauptet sogar: " Der Nichtkenntnis, daß auch ohne Wunde, gerade bei Schaffung anaerober Bedingungen Wundstarrkrampf droht, ist der Tod von tausenden Soldaten zuzuschreiben." Strick hat festgestellt, daß bei gleichzeitigem Bluterguß eine um 500-fach geringere Zahl von Clostridien im verletzten Gewebe war, als bei Quetschungen ohne Hämatombildung. Es taucht hier aber ein kaum beachtetes Faktum zu Tage, über das wir nachdenken müssen: Wo kommen denn bei nicht offenen Wunden die Tetanusbazillen her ? Es heißt ja, daß diese Klostridien von außen mit verschmutzter Erde in die Wunde eingebracht werden ? Es gibt ja auch noch den Tetanus puerperalis, den Wundstarrkrampf der Wöchnerinen und den Wundstarrkrampf nach Abortus. Nicht so selten sind Fälle von Tetanus nach Bauchoperationen beschrieben,. In allen diesen Fällen kommen die Tetanusbazillen nicht von außen. Hier meint man das so erklären zu könne, daß Klostridien, die normalerweise zur physiologischen Darmflora gehören, während der Operation auf die eröffneten Wundränder gelangen. Es ist aber kaum denkbar, daß die Chirurgen bei ihrer Arbeit Darminhalte einfach so verbreiten. Tetanus tritt auch nach Operation an weiblichen Genitalorganen und Kaiserschnitten auf. Um den Leser dieses Artikels nicht in Angst vor künfigen Verletzungen jeder Art zu versetzen, möchte ich hier erwähnen, daß die Erkrankungen an Tetanus bei uns in in den letzten Jahrzehnten allmählich und beständig zurückgegangen sind. In Österreich gab es in den letzten zehn Jahren nur mehr einen Todesfall durch Tetanus. Diese Tatsache wird am Ende dieses Artikels noch interpretiert werden.

Klostridien
Kehren wir noch einmal zur Wunde und den Tetanusbazillen zurück. Es wird oft behauptet, daß es schon genügt, wenn ein einziger Tetanusbazillus in die Wund gelangt, um an Tetanus zu erkranken. Dieser könne sich rasch vermehren und mit seinem Gift den Organismus überschwemmen. Es hat sich aber herausgestellt, daß diese Erreger im gesunden Gewebe keinen Tetanus verursachen. Vaillard und Rouget konnten bei Versuchen an weißen Mäusen trotz Injektionen von erheblichen Mengen an Tetanusbazillen keinen Tetanus erzeugen. Erst nachdem sie eine Gewebsschädigung erzeugt hatten, trat Tetanus auf. Wir kennen eine Reihe von Krankheiten, bei denen diese Art der Bakterien, die wir Klostridien (der Name Kloster bedeutet spindelförmig) nennen, eine große Rolle spielt.  Alle diese Klostridien haben also ein ähnliches Aussehen und erfüllen ganz spezifische biologische Aufgaben. Wir finden sie nämlich bei Krankheiten, bei welchen Gewebe abgestorben ist und bei gleichzeitigem sauerstoffarmen Milieu. Es sind da C. perfringens beim Gasbrand, C. histolyticum bei Sepisis, C. botulinum bei Botulismus (Wurstvergiftung), C. difficile bei schweren nekrotisierenden Darmkatarrhen infolge Antibiotikabehandlung ... Es ist offensichtlich, daß hier die Erreger dieser Krankheiten nicht die Ursache, sondern die Folge von Schädigungen durch andere Noxen sind. Es ist offensichtlich so, daß diese Keime beim Abbauprozess von zerstörtem Gewebe eine wichtige Funktion erfüllten. Sie verbreiten sich auch nicht im übrigen Körper, sondern sind nur im betroffen Wundgebiet nachzuweisen. Wenn diese Gewebssteile abgebaut sind, lassen sich diese Mikroben nämlich nicht mehr finden. Wir können also mit Recht von Gesundheitserregern sprechen. Zuerst erfolgt also eine Schädigung durch ein Trauma, Stich, Prellung oder Quetschung, wodurch Gewebe nekrotisch wird. Bestehen gute örtliche Kreislaufbedingungen, so werden diese "Leichtenteile" vom Organismus ohne wesentliche Gefahr für den Körper im Laufe einer Entzündung entgiftet und abgebaut. Ist der Organismus aber geschwächt und die Wundregion schlecht versorgt, müssen anaerobe Bakterien, Keime, die nur im sauerstoffarmen Milieu vorkommen, diesen Reparaturprozess vorbereiten. Unter diesen Bedingungen entstehen toxische biogene Amine, wozu das Tetanustoxin gehört.

Wer wird von Tetanus besonders befallen?
Der Chrirug Rathke äußert sich dazu so: Die Wundstarrkrampferkrankung ist in der "Friedenschirurgie" relativ selten. In der Tat sind im Lauf der Geschichte besonders die Soldaten diesem Leiden zum Opfer gefallen. Unter den Erwachsenen sind besonders die Landarbeiter von Tetanus betroffen. Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts waren auch nicht wenige Kinder daran erkrankt. In den Entwicklungsländern gibt es auch heute noch viele Tote durch Tetanus, insbesondere den Tetanus neonatorum. Bis 1950 soll in China jedes dritte Kind daran verstorben sein. Wir müssen uns vorstellen, daß im Krieg jene Bedingungen vorliegen, die jeden Krankheitsverlauf wesentlich mitbestimmen. Übermenschliche Strapazen, Aushungerung, keine Pflege der Kranken. Im Gegenteil: Trotz Verletzung und Erschöpfung weiterhin körperliche Überanstrengungen und ungenügende ärztliche Versorgung der Verwundeten. In geringerem Ausmaß war das bis vor wenigen Jahrzehnten bei der Landbevölkerung der Fall. Hier kommt neben der körperlichen Überanstrengung der Umstand dazu, daß es bei den Bauern erst in der jüngsten Zeit eine Krankenversicherung  gibt. Auch der Krankenstand, heute nach Verletzungen ganz selbstverständlich, war bei den Bauern oft nicht möglich.
Die Erfahrungen der homöopathischen Ärzte
Auch die homöopathischen Ärzte haben Tetanus erfolgreich behandelt. Eine Reihe von Arzneien kommen hier in Frage. Die Rubriken, nach denen wir suchen, sind Tetanus - Eindringen von Fremdkörpern - Verletzungen - Entzündungen gangränös Die häufigsten Heilmittel bei Tetanus sind Rhus toxicodendron und Sulfur. Hier fällt auf, daß einerseits die körperlich Überanstrengung für den Ausbruch von Tetanus verantwortlich ist. Zu einem noch wesentlicheren Faktor gehört aber offenbar die allgemeine gesundheitliche Verfassung. Wenn die körperliche Abwehrkraft durch Mangelernährung und schwächende Bedingungen herabgesetzt ist, kann der Organismus die normalen Entgiftungsprozesse nicht mehr ausreichend ausführen. Sulfur ist ein Reaktionsmittel und bringt verzögerte Heilprozesse in Gang. Diese erklärt wohl hinreichend die Ursachen, warum in den Ländern, wo noch Hunger herrscht, die Kinder so häufig an Tetanus versterben. Erwähnenswert ist die Bedeutung von Arsenicum album. Bei Nekrosen und deren Folgen ist es eines der wichtigsten Heilmittel der Homöopathie. Der Tetanus neonatorum (der Neugeborenen) ist bereits durch das Abbinden der Nabelschnur praktisch verschwunden. Die nekrotischen Reste der Nabelschnur sind damit mit dem Neugeborenen nicht mehr in Verbindung. In den armen Ländern, wo das nicht üblich ist, kommt als Ursache noch die ständige Unterernährung (Hungertod) dazu. Die Verletzungsmittel Arnica, Calendula, Hypericum und Ledum regen die gestörte Wundheilung an. Die Wundsituation ist nach Angaben der Chirurgen für die Entwicklung des Wundstarrkrampfes von großer Bedeutung.

Tetanus und Impfungen
Wenn man den Wundstarrkrampf nicht als eine Krankheit mit vielen Faktoren betrachtet, sondern nur den Erreger oder nur das Toxin für die Ursache hält, wird man die Krankheit nur unvollständig verstehen. Ebenso werden die Folgerungen daraus, wie der Krankheit vorzubeugen ist, nur teilweise oder garnicht richtig sein. Den Erreger durch Sulfonamide oder Antibiotika abzutöten hat bei der Behandlung von Tetanus keinen Erfolg gebracht. Auch das Tetanustoxin wurde so als die alleinige Ursache aufgefaßt, eine Spekulation, die zur Entwicklung der unglücklichen Serumtherapie geführt hat. Die erste Impfung, die man gegen Tetanus versuchte, war eine sog. "passive Impfung". Ein von Tieren gewonnenes Antigift - Tetanusantitoxin - hätte den an Tetanus erkrankten Menschen retten sollen. Eine hier nicht näher genannte Farbenfabrik verkaufte an die Spittäler Europas das aus Pferdeserum gewonnenes Antitoxin gegen Tetanus. Ein halbes Jahrhundert lang hat man diese Verfahren angewandt. Je nach Autoren schwankt die Zahl der Todesfälle zwischen vielen Hunderten und Tausenden, die durch tödlichen Serumschock, auch anaphylaktischer Schock genannt, infolge dieser "passiven Impfung" verursacht wurden. Abgesehen von diesen vielen Toten hat diese Anwendung langdauerndes Siechtum durch Leberleiden, Gelenksentzündungen und Lähmungen bei zahlreichen vorher gesunden Menschen hervorgerufen. Diese Therapieform wurde nicht von allen Ärzten uneingeschränkt übernommen. Böhler verzichtete überhaupt auf diese Art der "vorbeugenden Therapie" und hat sich als einer der bedeutendsten Unfallchirurgen der Geschichte allein auf die Ausschneidung der Wunde verlassen. Niedergelassene Ärzte verzichteten nach den ersten Zwischenfällen auf diese passive Impfung. Einigen von ihnen machte man aber Strafprozesse, wenn Patienten, die sie nicht geimpft hatten, an Tetanus verstorben waren. Von einem solchen Arzt ist bekannt, daß er nach seiner Verurteilung aus Angst vor weiterer Bestrafung wieder impfen beginnen mußte. Unglückerweise starb diesem Arzt bald darauf eine seiner Patienten durch diese Impfung. Der Berliner Toxikologe Louis Lewin widerlegte dreißig Jahre nach der "Entdeckung" des Antitoxins durch Emil Behring, den ersten Nobelpreisträger der Medizin, die Hypothese, daß der menschliche Körper Antitoxin bilden könne. Zitat: "In unserer Zeit glaubte man, mancherlei auf diesem Gebiete erklären zu können. Aber allen diesen Versuchen müß ein wissenschaftlicher, d.h. ein Wirklichkeitswert versagt werden, weil sie widerlegt werden können. Es gibt kein einziges chemisch gekanntes Gift, das beliebig lange Zeit Tieren eingeführt, ein Gegengift im Blute entstehen läßt, dem die Fähigkeit zukommt, in irgendeiner Weise das Gift unschädlich, oder,  vorbeugend,  eine Giftwirkung unmöglich zu machen. Auch habe ich erwiesen, daß bei Tieren wie dem Igel, die eine angeborene große oder sehr große Widerstandsfähigkeit gegen manche Gifte besitzen, diese Eigenschaft nicht im Blute liegt und daß ihr Blutserum, auf andere Tiere übertragen, diese vor einer bestimmten Vergiftung nicht schützt, die der Igel überstehen würde. Kein Alkaloid, kein Glykosid, keine blutverändernden oder anderswie giftigen chemisch gekannten Substanzen aus der Reihe der anorganischen oder organisch-synthetischen Stoffe kann durch die Serologie verhindert werden, seine Giftwirkung zu entfalten, und auch nicht mit Eiweißstoffen, wie dem Amin oder dem Schlangengift ist dies zu erzielen." Längst ist inzwischen die Serumtherapie eingestellt worden, die fälschlicherweise als "Impfung" bezeichnet wird. Wegen des großen finanziellen Erfolges lebt sich heute wieder in Form der homologen Serumtherapie mit "spezifischen" Immunglobulinen. Diese Eiweißstoffe werden von Menschen (homolog von griech. von der gleichen Art, Spezies Mensch) gewonnen. Sie erzeugen wesentlich seltener, aber dennoch akute allergische Reaktionen, können aber auch andere gesundheitliche Störungen hervorrufen. Behrings Spekulation vom Schutz durch Antitoxin wurde vom wissenschaftsgläubigen Publikum enthusiastisch aufgenommen und von der Industrie erfolgreich propagiert. Der Glaube an die Schutzwirkung hatte eine zeitlang angehalten. Der erwartete Schutz durch sein Serum ist aber ausgeblieben. In der berühmten Dokumentation des englischen "Committee on Tetanus" von Sir David Bruce (1920) trat die Wirkungslosigkeit der prophylaktischen Seruminjektion unwiderlegbar zutage. Die Zahlen der ersten Jahre ab 1914 schienen zunächst für den Erfolg der Maßnahme zu sprechen. Die Zahl der Toten an Tetanus ging in dern ersten Monaten um ein Vielfaches zurück. Schon glaubte man, mit diesem Kunstgriff den Tetanus besiegt zu haben. Doch die weiteren Jahre1916 und 1917 bewiesen klar die Erfolglosigkeit. Es gab wieder ebenso viele Tote wie vor der Serumtherapie. Kommentar: Nichts erlaubt die Feststellung, das Serum habe die fatale Häufung des Tetanus in Zeiten intensiver Kampfhandlungen aufhalten können. Ab 1940 begann in Frankreich die "aktive Immunisierung" gegen Tetanus. In den ersten zehn Jahren gingen die Erkrankungen nur sehr zögernd zurück. Dies verwundert, weil die Impfungen gegen Tetanus allgemein verpflichtet waren. Spätestens nach Monaten und nicht erst nach mehr als zehn Jahren hätte daher die Zahl der Erkrankungen an Tetanus rapide abfallen müssen, wenn die aktive Impfung den erwarteten Schutz bewirkt hätte. Aber genau das war nicht der Fall. Es hat sich herausgestellt, daß ein Mensch, der an Tetanus erkrankt und wieder genesen ist, bei einer neuerlichen Verwundung wieder Tetanus erleiden kann. Ein durchgemachter Tetanus hinterläßt also keine dauernde Immunität. Der Tetanusimpfstoff, das sog. "Tetanustoxoid", soll in der Lage sein, den Körper anzuregen, Antikörper gegen das Tetanusbakterium oder gegen das Toxin zu bilden. Offenbar soll es sich der Körper selbst aussuchen, wogegen, je nach Theorie, er eigentlich Antikörper entwickeln soll. Mit Aluminiumhydroxid behandelt heißt die Theorie, sei das Toxin nicht so giftig wie das natürliche Tetanustoxin. Deswegen sei jetzt der Organismus in der Lage, Antikörper zu bilden - eine schwer nachvollziehbare Theorie.  Was man im Serum eines mit Toxoid geimpften Menschen als Antikörper nachweist, ist höchstens das Aluminium des Impfstoffes. Man wartete fromm und ergeben weitere Jahrzehnte auf den erhofften Schutz durch diese Impfung. Erst in den letzten Jahrzehnten ist der Tetanus kontinuierlich seltener geworden. Diese allmählich abfallende Kurve ist ähnlich wie bei den meisten anderen Krankheiten, gegen die heute geimpft wird. Der Tetanus ist heute bei uns fast verschwunden. Nicht die aktive Impfungen gegen Tetanus, sondern die allgemeine verbesserte gesundheitliche Verfassung, die moderne Wundversorgung, die Möglichkeiten der intensivmedizinischen Behandlung und die entsprechende Pflege der Kranken haben eine der furchtbarsten Krankheiten bis auf seltene Ausnahmen zum Verschwinden gebracht.

Zusammenfassung
Tetanus ist eine Erkrankung, welche durch Verletzungen entsteht, bei denen es zu Zerstörung, insbesondere zum Absterben von Gewebe in schlecht durchbluteten Wundregionen kommt. Die Erkrankung kann auch ohne offene Wunden (Prellungen, Quetschungen) entstehen. Erst nach Gewebsschädigung treten in der verletzten Region die Erreger reparativer Entzündungsprozesse auf. In Wundverhältnissen mit mangelnder Blutzirkulation, niedrigem Redoxpotential, d.h. stark vermindertem Sauerstoffaustausch, metabolisieren (verstoffwechseln) Tetanusbazillen, Clostridium tetani, den stufenweisen Abbau der für den Körper giftigen nekrotischen Gewebsteile. Die Meinung, die Tetanusbazillen seien die Verursacher der Erkrankung entsteht durch eine vereinfachte und reduzierte Sicht der tatsächlichen Vorgänge. Unter diesen Abbauprodukten ist das Tetanustoxin, das zu den sog. biogenen Aminen gehört. Dieses Toxin bewirkt eine gesteigerte Reflextätigkeit und löst den Tetanus, (teino, griech. spannen) den Wundstarrkrampf aus. Im Verlauf der Erkrankung kommt es auch zu schweren Entgleisungen des Elektrolythaushaltes. Etliche Fragen der Pathogenese, was alles sonst noch an dieser Krankheit mitwirkt, ist noch Aufgabe weiterer Forschung. So ist die verwunderliche Tatsache zu erwähnen, daß bei Tetanus außer der Wunde nirgends am Körper pathologische Veränderungen der Organe, nicht einmal am Nervensystem zu finden sind. Da sind  noch viele Fragen offen. Die sog. "passive Impfung" gegen Tetanus als präventive Therapie wie auch die aktive Impfung zur Vorbeugung haben den Verlauf der Krankheit nie beeinflußen können. Einen wirksamen Schutz vor dieser Krankheit bieten eine sorgfältige chirurgische Versorgung der Wunde und körperliche Schonung nach Verletzungen. Tetanus hat es in unseren Ländern vorwiegend in Kriegszeiten (übermenschliche Strapazen, Hunger und ungenügende wundärztliche Versorgung) gegeben. In den armen Ländern kommt Tetanus aus den ähnlichen Gründen noch häufig vor. Den entscheidenden Rückgang des bösartigen Verlaufes von Tetanus haben wir der allgemeinen verbesserten gesundheitlichen Verfassung und den übrigen gebesserten Lebensbedingungen zu verdanken.

 

Die heimliche Volksseuche - Lyme Borreliose

Ein Artikel aus der Karstädtwebseite "Entgiften-statt-Vergiften"

Es ist kein Zeckenbiß nötig, um Borreliose zu bekommen. Eine korrekte Diagnose zu erhalten, kann ein schwieriges Unterfangen sein.

Borreliose, auch Lyme Borreliose genannt, ist eine Infektionskrankheit, die von Bakterien der Spirochätenfamilie verursacht wird. Weitere durch Spirochäten verursachte Infektionskrankheiten sind Syphilis, Leptospirose und Frambösie. Es handelt sich um eine besonders unangenehme und effektive Gruppe von Bakterien. Die relevantesten Borrelien-Typen sind B.-Burgdorferii, B.-Afzelii und B.-Garinii. Die zur Gruppe der Spirochäten gehörende Borrelie verhält sich sogar eher wie eine MIschung aus Bakterie und Parasit. Sie kann sich nämlich regelrecht durch das Gewebe pflügen und somit innerhalb einer Woche nach Infektion selbst tiefliegende Sehnen, Muskeln, das Herz und sogar das Gehirn erreichen. Borrelien greifen bevorzugt das Hauptprotein des Bindwegewebes an - das Kollagen. Borrelien produzieren nicht nur laufend Gifte, sie verursachen auch direkte Gewebeschäden und Entzündungen. Außerdem  sind einige der Proteine, welche die Borrelie umhüllen, dem Myelin sehr ähnlich und können so Autoimmunreaktionen gegen das körpereigene Myelin provozieren. Borrelien haben die hervorragende "Bakterienfähigkeit", die Proteine ihrer eigenen Ummantelung zu verändern und damit das Immunsystem zu umgehen. Sie können sich sogar in eine vollkommen ummantelungsfreie intrazelluläre Form verwandeln. All diese Dinge machen es dem Immunsystem sehr schwer, die Borrelieninfektion zu bekämpfen. Eine Borrelieninfektion kann eine enorme Anzahl verschiedener Gesundheitsprobleme verursachen. SIe ist auch bekannt als der "große Imitator", da sie eine stattliche Anzahl von Krankheiten imitieren und auch verursachen kann. Hier nur einige davon: Schizophrenie, Multiple Sklerose, Gesichtslähmung, Amyotrophe Lateralsklerose, Alzheimer, Parkinson, Schilddrüsenerkrankungen, Lupus,Hyperparatthyreodismus,  Arthritis, Rheuma, Gefäßentzündungen, Fibromyalgie, Multipe Chemische Sensitivität, Depression, Nebennierenrindeninsuffizienz, manische Depression, Chronisches Müdigkeitsssyndrom, Autismus, Herzinsuffizienz ... Von Borrelien produzierte Gifte haben eine besondere Vorliebe für Fettgewebe, Nervenzellen und das Gehirn im allgemeinen. Diese Gifte und Neurotoxine fügen den Zellen großen Schaden zu, indem sie Zellfunktionen stören, die Ausschüttung von Botenstoffen (Neurotransmittern) hemmen und Hormonfunktionen, Enzym- und Zellrezeptorenaktivitäten blocken. Das durch Borreliose verursachte Chronische Müdigkeits-Syndrom entsteht beispielsweise dadurch, daß die von Borrelien verusachten Gifte einen wichtigen Zell-Kalzium-Kanal blockieren, der Teil des Energieprozesses in der Zelle ist.

Co-Infektionen

I.d.R.  ist eine an Borreliose erkrankte Person nicht nur mit Borrelien infiziert. Meist gibt es eine Reihe von Co-Infektionen, die auch zum Entstehen der Krankheit beitragen. Diese Erreger können bei der Infizierung mitübertragen werden. Oder sie können auf niedrigem Niveau bereits in einer Person vorhanden sein, bevor diese mit Borrelliose infiziert ist. Mit Ausbruch der Krankheit werden diese dann aktiviert und zeigen Symptome. Dies sind die geläufigeren Co-Infektionen: Babiesa (Protozoen), Ehrlichia (Rickettsien), Coxiella (Rickettsien), Bartonella (Bakterium), Mycoplasma (L-Form) und Viren, insbesonders Epstein Barr EBV und Cytomegalie CMV. Sie alle haben leichtes Spiel dabei, den Körper zu schädigen, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Falls eine solche Infektion hartnäckig vorhanden ist, könnte das durchaus ein Hinweis auf eine unerkannte Borrelioseinfektion sein.

Häufig beobachtetes Co-Problem: KPU/HPU

Man weiß inzwischen, daß Borellien auch KPU (Kryptopyrrolurie) bzw. aktueller HPU (Hämopyrrolaktaurie) verursachen können. KPU bzw. HPU kann in 80% von Borreliosepatienten nachgewiesen werden. Es wurde von Abraham Hoffer entdeckt, der es im Urin von schizophrenen Patienten gefunden hat. KPU ist allerdings auch ein häufiges Thema bei Schwermetallvergiftung, MS, Autismus und weiter neurologischen Erkrankungen. Menschen mit KPU/HPU verlieren durch den Urin viel Zink, Mangan und Vitamin B6. Einem Borreliosepatienten kann eine diesbezügliche Nahrungsergänzung ggf. helfen, besser auf die Borreliosebehandlung anzusprechen.

Es ist offensichtlich, daß es die gleichen Patienten sind, die von einer Schwermetallvergiftung betroffen sind, die eine multiple Chemikaliensensiblität entwickeln und die unter den Borrelien am meisten leiden. Dr. Klinghardt

Wer ist betroffen ?

Es wird geschätzt, daß 18 Millionen Menschen in den USA mit Borreliose infiziert sind. Viele davon sind zwar symptomfrei, aber Träger der Krankheit. Andere Bewertungen gehen davon aus, daß die Hälfte aller chronischen Krankheiten durch Borrelien mitverursacht werden. In Europa und in den USA ist die Borreliose massiv unterdiagnostiziert. Nicht jeder, der mit Borrelienspirochäten in Berührung kommt, wird auch infiziert. Die meisten werden jedoch eine latente Infektion entwickeln, eine, die viele Jahre lang weder Symptome aufweist noch wirklichen Schaden anrichtet. Anders ausgedrückt: Bei vielen Menschen wird das Immunsystem teilweise erfolgreich sein und die Borrelien zwar nicht eliminieren, sie aber auf einem niedrigen Level halten. Dies nennt man dann eine latente Infektion.

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Warum werden einige Borrelienträger krank, andere hingegen nicht ?

Nur 25-50 % der Infizierten erkranken. Dabei spielt das Immunsystem die entscheidende Rolle. Denn solange es stark ist, wird es die Erreger aus eigener Kraft vernichten. Typischerweise entstehen aus einer reinen Infektion erst dann ernsthafte Symptome, wenn das Immunsystem geschwächt wird. Hier eine Reihe von Faktoren, die zu einem geschwächten Immunsystem führen können und dadurch einen Organismus verletzbar machen: Intensive körperliche Anstrengung, körperliches oder psychisches Trauma, psychischer Stress, Mangel an Schlaf, Nebennierenschwäche, unzureichende Ernährung, Schwermetallbelastungen, Umweltgifte, Medikamente wie Immunsuppressiva, Zyptostatika, Steroide und Betäubungsmittel, hoher Alkoholkonsum, genetische Veranlagungen im Immunsystem, chronische Krankheiten etc.

Neuzeitliche Giftbelastung - und ihre Rolle bei der Borreliose

Eine Vergiftung durch Schwermetalle (Quecksilber, Cadmium, Blei, Arsen etc.) ,Chemikalien und Mykotoxine (Schimmel, Antibiotikarückstände, Hefe etc.) beeinflußt die Wirksamkeit des Immunsystems. Diese Giftstoffe können die Aktivitäten des Immunsystems behindern, indem sie verschiedene Gebiete des Immunssystems unterdrücken oder indem sie wichtige Nährstoffe, die  die Infektion bekämpfen, blockieren. Giftstoffe können zudem bewirken, daß das Immunsystem Körpergewebe angreift, was zu Autoimmunerkrankungen führen kann. Ein geschwächtes Immunsystem ermöglicht es den Erregern, eine Person zu infizieren oder sich von einer im Körper schlafenden Infektion in eine vollumfassende Borreliose zu entwickeln.

Übertragungswege

Der Sinn dieser Liste ist es aufzuzeigen, daß es neben dem bekannten Zeckbiß viele weitere Übertragungswege gibt: Zeckenbiß, Bisse von Insekten, Flöhen etc., Bluttransfusion einer infizierten Person, Austausch von Körperflüssigkeiten mit einem Bakterienträger, unpasteuristierte Milch einer infizierten Kuh, Mutter-Fötus-Übertragung über die Plazenta, Stillen von Babies, Nahrungsaufnahme. Ob Sie über die genannten Übertragungswege krank werden oder ob Sie eine natürliche Immunität gegen Borreliose besitzen, hängt größtenteils davon ab, ob ihr Immunsystem robust und unbelastet oder toxisch und damit schwach ist.

Testverfahren für Borreliosekrankheit

Die aktuellen medizinischen Testverfahren für die Lyme-Borreliose sind leider äußerst unzuverlässig. Mehr noch, es ist anzunehmen, daß eine große Anzahl der Labormessungen sogar falsche Ergebnisse liefern - also im Ergebnis negativ sind, obwohl der Patient an Borreliose erkrankt ist. Solche Tests sind z.B. der Western Blot Test und ELISA. Diese Tests basieren darauf, daß der Patient ini der Lage ist, Antikörper gegen Borrelien zu produzieren -was tatsächlich jedoch oft erst möglich ist, nachdem effizient behandelt und dadurch erst die Voraussetzung für die Bekämpfung der Infektion geschaffen wurde. Ein negativer Western Blot kann und wird also nicht die Abwesenheit dieser Infektion anzeigen. Aus diesem Grund sind solche Tests erst in einem späteren Stadium, nachdem sich die Krankheit bereits im ganzen Körper verbreitet hat verläßlich. Es werden zwar neue Tests entwickelt, diese sind jedoch zum aktuellen Zeiptunkt (Mitte 2010) noch nicht  als verläßlich und akkurat anerkannt. Borrelien- und Neuroborrelioseexperte Dr. Klinghardt ist daher der Ansicht, daß folgende Resultate von Labortests die metabolischen Auswirkungen des Borrelienbefalls offenbaren und daher zur Diagnostik sinnvoller sind: Abnormes Lipidprofil (moderate Cholesterinerhöhung mit signifikanter LDL Erhöhung), Insulinresistenz, grenzwertig niedrige weiße Blutkörperchen bei normaler Blutsenkungsgeschwindigkeit und normalem CRP Wert, normale Schilddrüsenhormonwerte, aber postiver Barnes Test mit ausgezeichneter Reaktion auf T3 Verabreichung, Nebenniereninsuffizienz Typ 2 (hohes Cortison, DHEA niedrig) oder Typ 3 (Cortisol niedrig und DHEA niedrig), niedriges Testosteron und DHEA, verminderte Urinkonzentration (niedrige relative Dichte), komplexe Veränderungen von Cytokin, Interferonen,natürliche Killerzellen, weiße Blutkörperchen Zellindikatoren etc. Wenn Sie also einige dieser Test- und Laborresultate vorfinden, ist es sinnvoll, eine Erkrankung an Borreliose in Betracht zu ziehen. Borrelientests werden i.d.R. erst dann positiv, wenn der Körper ein gewisses Maß an Widerstandsfähigkeit gegen Borrelien aufgebaut hat, dann kann man gleichzeitig erkennen, daß die Behandlung Wirkung zeigt. Wenn man ab dieser Phase auf Borrelien testet, kann man zuverlässig mit den Ergebnissen arbeiten und erkennen, ab wann der Befall eliminiert ist. Bisher sind allein schulmedizinisch nicht anerkannte Testverfahren wie Kinesiolgoie (Muskeltest) oder verschiedene energetische Resonanzverfahren in der Lage, Borrelieninfektionen im Frühstadium, also vor einer Antikörperbildung, zu erkennen.(Nebenbemerkung: Ich teste in meiner Praxis sowohl mit dem Muskeltest als auch mit dem Tensor Borreliose aus.) Diese Verfahren könen im Vorfeld auch helfen, die Behandlung auszuarbeiten - z.B. sollte man überprüfen, ob Nahrungsergänzungen notwendig sind. Aber auch eine chronisch kranke Person mit Verdacht auf Borreliose sollte auf diese Weise getestet werden.

Einfach statistisch betrachtet reicht es aus, wenn man in den USA fünf mal von einer Mücke gestochen wird, um ein hundertprozentiges statistisches Risiko zu haben, mit Borrelien infziert zu werden. Dr. Klinghardt

Schulmedizinische Behandlung

Die Antwort der Schulmediziner auf Borreliose ist Antibiotika. Eine Behandlung hat die größte Erfolgsaussicht, wenn sie innerhalb der ersten drei Wochen nach erfolgter Erregerübertragung stattgefunden hat. Diese Behandlung wird angeordnet, wenn ein Zeckenbiß erfolgte und sich die typische Hautrötung um den Biß herum gebildet hat und/oder ein postiver Borreliosetest vorliegt. Da jedoch in vielen Fällen nicht die Zecke Überträger ist und die Tests zudem häufig inakkurat sind, gibt es eine große Anzahl von Infektionen, die weder erkannt noch behandelt werden. Enige in der Borreliosebehandlung erfahrene Schulmedizinier propagieren die Anwendung von Antibiotika über einen Zeitraum von sechs Monaten und mehr anstatt nur für einige Wochen. Trotzdem gibt es Patienten, die ihre Borreliose damit nicht losgewerden sind, einige fühlten sich sogar schlechter als zuvor. Der Grund ist folgender: Die Borreliabakterie ist pleomorph - sie ist wandelbar, kann also ihr Erscheinungsbild ändern. Sie kann im Körper auch eine runde Form annehmen, die keine Zellwand besitzt. Diese Taktik kann sie unsichtbar machen für das Immunsystem, welches für eine wirksame Bekämpfung Proteininformationen aus der Zellwand (Umhüllung) benötigt. Die Borrelie kann sich sogar zurückverwandeln in eine Spirochätenform mit Zellwand - es handelt sich also um eine äußerst wandlungsfähige Kreatur. Wenn sie vom Antibiotikum angegriffen wird, ist sie sogar in der Lage, sich in ihre intrazelluläre zellwandlose Entwicklungsstufe zurückzuwandeln , um dannn auch ihre genetische Reihenfolge zu ändern, was eine Ausschüttung von Giften bewirkt, mit denen sich die Patienten sogar schlimmer fühlen können als zuvor. Diese ausgeschütteten Gifte können ins Gehirn wandern und bei einem von sieben behandelten Borreliosepatienten eine Herxheimer Reaktion auslösen. Mit anderen Worten: Borrelien können sich vor Antibiotika verstecken und schütten dabei gewaltige Mengen von Toxinen aus, die nicht nur eine Verschlechterung der Symptome hervorrufen können, sondern auch Schäden im Organismus anrichten. Antibiotika zerstören außerdem die Darmflora und schädigen damit einen wichtigen Anteil der körperlichen Immunabwehr. Darmbakterien sind auch wichtig für die Produktion und Aufspaltung von Nährstoffen. Ist die Darmflora zerstört, siedeln sich dort oppportunistischen Bakterien und Hefen an und führen damit über kurz oder lang zu Dysbiose und Candida. Antibiotika sind auch eine Hauptursache für das Leaky Gut Syndrom (durchlässiger Darm), das entsteht, wenn die Darmwände zu durchlässig werden und größeren Nahrungsproteinen ermöglichen,durch die Darmwände hindurchzuwandern und in den Blutkreislauf zu gelangen. Dies kann wiederum zu Problemen mit dem Immunsystem, den Gelenken, der Leber oder dem Gehirn führen.

Natürliche Behandlung

Antibiotika sind bei zahlreichen Patienten ineffizient und schwächen zudem das Immunsystem. Da das Immunsystem bei der Beseitigung von chronischen Infektionen und der anschließenden Gesunderhaltung jedoch die Schlüsselrolle spielt, haben wir einen nachhaltigen therapeutischen Ansatz erforscht und entwickelt. Die trickreiche Natur der Borrelien verbunden mit möglichen Neuinfektionen machen es notwendig, mehr zu tun, als die Borrelien abzutöten. Heute gibt es niemanden mehr ohne Belastungen von Schwermetallen, chemischen Giften und Mykotoxinen, die das Immunsystem je nach Grad der Vergiftung schwächen. Parasitäre Mikroorganismen wie Borrelien werden geradezu magnetisch angezogen von geschädigten Gewebebereichen, wo sie sich unbehelligt einnisten und eine unselige Allianz mit den Toxinen führen können. Die logische Folge ist, daß eine restlose und dauerhafte Beseitung von chronischen Infektionen oder auch Borrelien erst dann möglich wird, wenn die immunsuppressive Giftbelastung reduziert wurde.

 

Reise durch das Licht und zurück

Von Mellen-Thomas Benedict, Artikel im Nexus Magazin Nr. 29

Dieser Bericht über die außergewöhnliche Erfahrung im Nachtodleben soll uns dazu anregen, in dem Bewusstsein zu leben, dass wir eins mit der universellen Quelle sind und auf unserer Entdeckungsreise durchs Leben als Mit-Schöpfer fungieren.

Im Jahr 1982 starb ich an Krebs im Endstadium. Mein Krebs war inoperabel, und jede Form der Chemotherapie, die man mir bieten konnte, hätte mich nur noch elender dahinvegetieren lassen. Man gab mir noch sechs bis acht Monate zu leben.

In den 1970er Jahren war ich geradezu besessen von Nachrichten, und Atomkrise, Umweltkrise usw. hatten mich zunehmend depressiv gemacht. Da ich keine spirituelle Basis hatte, begann ich zu glauben, dass die Natur einen Fehler begangen hatte und wir Menschen wohl nichts weiter als ein Krebsorganismus auf diesem Planeten seien. Ich sah keinen Ausweg aus all den Problemen, die wir für uns selbst und den Planeten erschaffen hatten. Ich betrachtete alle Menschen als Krebsgeschwür, und ein Krebsgeschwür war, was ich erhielt. Und genau das brachte mich um.Geben Sie Acht darauf, was für eine Weltsicht Sie sich aneignen, denn sie kann auf Sie zurückfallen, besonders wenn es sich um eine negative Weltsicht handelt. Ich hatte mir eine überaus negative zu eigen gemacht, und genau dies führte mich in den Tod. Ich probierte alle möglichen alternativen Heilmethoden aus, aber keine half.Also kam ich zu dem Schluss, dass dies eine Angelegenheit allein zwischen mir und Gott sei. Ich hatte mich Gott nie zuvor zugewandt oder mich auch nur mit ihm befasst. Zur damaligen Zeit interessierte mich Spiritualität in jeglicher Form nicht im Geringsten, und dennoch trat ich eine Reise an, auf der ich viel über Spiritualität und alternative Heilmethoden lernte. Ich begann, so viel ich konnte über das Thema zu lesen und in Erfahrung zu bringen, da ich im Jenseits keine Überraschung erleben wollte. Also las ich über verschiedene Religionen und Philosophien. All dies war sehr interessant und gab mir die Hoffnung, dass mich auf der anderen Seite tatsächlich etwas erwartete. Als es auf das Ende zuging, erhielt ich Hospizbetreuung.

Ich erinnere mich noch daran, dass ich eines Morgens gegen 04:30 Uhr mit dem Wissen aufwachte, dass meine Zeit gekommen war. Dies war der Tag, an dem ich sterben würde. Also rief ich einige meiner Freunde an und nahm Abschied. Ich weckte meine Hospizbetreuerin und informierte sie. Ich hatte die private Übereinkunft mit ihr getroffen, dass sie meinen toten Körper sechs Stunden lang unberührt liegen lassen solle, da ich gelesen hatte, dass allerhand Interessantes geschieht, wenn man stirbt. Dann schlief ich erneut ein.Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist der Anfang eines typischen Nahtoderlebnisses. Urplötzlich war ich bei vollem Bewusstsein und stand auf, wobei mein Körper jedoch im Bett zurückblieb. Um mich herum war Dunkelheit. Außerhalb meines Körpers zu sein, fühlte sich sogar noch lebendiger an als das herkömmliche Erleben des Körpers. Es war derart intensiv, dass ich gleichzeitig in jedes Zimmer des Hauses, auf das Dach des Hauses, um das Haus herum und unter das Haus blicken konnte.Dann war da plötzlich ein strahlendes Licht. Ich wandte mich diesem Licht zu. Es ähnelte stark dem Licht, das schon viele andere Menschen im Rahmen ihrer Nahtoderlebnisse beschrieben haben. Es war einfach überwältigend. Das Licht ist greifbar; man kann es fühlen. Es ist verlockend; man will zu ihm gehen, so wie man sich in die Arme einer vollkommenen Mutter oder eines vollkommenen Vaters werfen möchte. Während ich mich auf das Licht zubewegte, wusste ich intuitiv, dass ich tot sein würde, sobald ich es erreichte. Also sagte ich:„Einen Moment, bitte, warte kurz. Ich möchte darüber nachdenken; ich würde gerne mit dir sprechen, bevor ich gehe.“

Zu meiner Überraschung kam das gesamte Geschehen an diesem Punkt zum Stillstand. Man besitzt die Kontrolle über die eigene Erfahrung des Nachtodlebens. Schließlich befindet man sich nicht auf einer Achterbahnfahrt.Meine Bitte wurde also gewährt, und ich sprach eine Weile mit dem Licht. Dieses wechselte immer wieder sein Erscheinungsbild und verwandelte sich in Figuren wie Jesus, Buddha und Krishna sowie in Mandalas und archetypische Bilder und Symbole. „Was geschieht hier?“, fragte ich das Licht.„Bitte, Licht, erkläre mir, was du bist. Ich möchte diese Situation in ihrer ganzen Wirklichkeit erfassen.“Die genauen Worte vermag ich nicht wiederzugeben, denn es war mehr eine Art telepathische Verständigung.Das Licht antwortete. Die mir übermittelten Informationen besagten, dass der persönliche Glaube die Resonanz formt, die man während seiner Erfahrung des Nachtodlebens vom Licht erhält. Wenn man Buddhist oder Katholik oder Fundamentalist ist, dann entspricht die Rückkopplungsschleife ebendiesen Glaubensvorstellungen. Man bekommt die Chance, diese zu betrachten und zu prüfen, doch die meisten Menschen tun dies nicht.Während das Licht sich mir enthüllte, wurde mir bewusst, dass ich in Wahrheit die Matrix des Höheren Selbst sah.

Wir alle besitzen ein Höheres Selbst bzw. einen der Seele übergeordneten Wesensteil. Dieser gab sich mir in seiner reinsten Energieform preis. Das Wesen des Höheren Selbst kann ich nur ansatzweise als eine Art Kanal, als eine Leitung beschreiben. So sieht es nicht aus, aber es stellt eine direkte Verbindung zur Quelle eines jeden von uns dar. Wir sind unmittelbar mit dieser Quelle verbunden. Das Licht zeigte mir also die Matrix des Höheren Selbst. Ich hing keiner besonderen Religion an, und daher sah die Rückkopplung während meiner Erfahrung des Nachtodlebens entsprechend aus.Ich bat das Licht um weitere Einsichten und Erklärungen, und so begriff ich, was die Matrix des Höheren Selbst ist. Unseren Planeten umgibt ein Netz, über welches das Höhere Selbst eines Menschen mit dem aller übrigen verbunden ist. Das ist wie eine große Gemeinschaft, eine feinstoffliche Energieebene, die uns unmittelbar umgibt – die Seelenebene, wenn man so will.Nach einer Weile bat ich das Licht um weitere Ausführungen. Ich wollte wahrhaft ergründen, was es mit dem Universum auf sich hat, und ich war bereit zu gehen. „Ich bin bereit“, sagte ich. „Nimm mich mit.“Da verwandelte sich das Licht in das Schönste, was ich je gesehen habe: ein Mandala aus allen menschlichen Seelen dieses Planeten. Diesem nun stand ich mit meiner negativen Sicht des Weltgeschehens gegenüber. Während ich das Licht bat, sich mir weiter zu offenbaren, sah ich in diesem herrlichen Mandala, wie wunderschön wir alle in unserem Wesenskern sind. Wir sind die allerschönste Schöpfung, die es gibt.

Die menschliche Seele, die menschliche Matrix, die wir alle zusammen bilden, ist absolut phantastisch, elegant, exotisch. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr dieser Moment meine Meinung über die Menschheit veränderte. „Oh, Gott“, rief ich. „Ich wusste ja nicht, wie schön wir sind.“ Ganz gleich, auf welcher hohen oder niederen Ebene oder in welcher Gestalt Sie sich gerade befinden, Sie sind die allerschönste Schöpfung überhaupt. Genau das sind Sie.Die Enthüllungen, die vom Licht ausgingen, schienen kein Ende zu nehmen. Dann fragte ich das Licht: „Bedeutet dies, dass die Menschheit gerettet werden wird?“ Wie ein Trompetenstoß inmitten eines Schauers aus spiralförmig niedergehenden Strahlen kam die Antwort des Großen Lichts:„Merke dir eins und vergiss es nie: Du selbst rettest, erlöst und heilst dich. Das hast du immer schon getan und wirst es stets tun. Mit dieser Kraft wurdest du noch vor Anbeginn der Welt erschaffen.“In diesem Augenblick erkannte ich noch mehr. Ich erkannte, dass wir bereits errettet worden sind und zwar von uns selbst, da wir, wie auch das übrige Universum Gottes, so geschaffen wurden, dass wir uns stets selbst korrigieren. Das ist es, was die Wiederkunft Christi in Wahrheit meint. Ich dankte dem Licht Gottes aus ganzem Herzen. Mir fielen nur die folgenden einfachen Worte tiefster Dankbarkeit ein: „Oh, lieber Gott, liebes Universum, liebes Großes Selbst, ich liebe mein Leben.“Das Licht schien mich noch ein wenig tiefer einzuatmen. Es war, als würde es mich vollständig in sich aufnehmen. Es ist mir bis heute unmöglich, dieses Licht der Liebe zu beschreiben. Ich wechselte in eine andere, noch tiefgründigere Welt hinüber, und mir wurde bewusst, dass da noch mehr, weit mehr war. Dort war ein riesiger Lichtstrom, breit und überbordend, der sich tief durch das Herz des Lebens zog. Ich fragte, was dies sei.„Dies ist der Fluss des Lebens“, erwiderte das Licht. „Trinke dieses Manna-Wasser, bis dein Herz voll davon ist.“Das tat ich. Ich trank ausgiebig, erst einmal und dann ein weiteres Mal. Vom Leben selbst zu trinken! Ich war trunken vor Verzückung.„Du hast einen Wunsch“, sagte das Licht dann. Es wusste alles über mich und kannte meine komplette Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. „Ja!“, flüsterte ich.Ich bat, das übrige Universum sehen zu dürfen – den Teil jenseits unseres Sonnensystems, jenseits aller menschlichen Illusion. Das Licht sagte mir, ich könne mit dem Strom reisen. Das tat ich, und so wurde ich durch das Licht am Ende des Tunnels getragen. Mehrmals hörte und spürte ich einen sehr leisen Überschallknall. Was für ein Tempo! Plötzlich schien es, als würde der Strom des Lebens mich pfeilschnell vom Planeten forttragen. Ich sah die Erde davonfliegen. Das Sonnensystem zog in all seiner Herrlichkeit an mir vorbei und verschwand. Mit Überlichtgeschwindigkeit durchquerte ich das Zentrum der Galaxie, wobei ich immer mehr Wissen in mir aufnahm. Ich erfuhr, dass unsere Galaxie und das gesamte Universum von den verschiedensten Lebensformen bevölkert sind. Ich sah viele Welten. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht allein in diesem Universum sind!Während ich von diesem Bewusstseinsstrom durch das Zentrum der Galaxie getragen wurde, schlug dieser Fluss fraktale Energiewellen und verbreiterte sich so. Die Galaxien-Superhaufen flogen mit all ihrer uralten Weisheit an mir vorüber. Zunächst dachte ich, dass mich ein bestimmtes Ziel erwartete; dass ich tatsächlich reiste. Dann aber ging mir auf, dass mein Bewusstsein sich mit dem Strom weitete und einfach alles im Universum in sich aufnahm! Die gesamte Schöpfung zog an mir vorbei. Es war ein unvorstellbares Wunder! Ich war wahrlich ein Kind, das Wunder bestaunte, ein Kind im Wunderland!

 

Hinein in die Leere

Nun befand ich mich in einer tiefen Stille, die weit über eine bloße Abwesenheit von Lauten hinausging. Ich konnte die Ewigkeit jenseits der Unendlichkeit wahrnehmen. Ich befand mich in der Leere, in der Vorschöpfungsphase, noch vor dem Urknall. Ich hatte die Schwelle überschritten, hinter der es noch keine Zeit / kein Erstes Wort / keine Erste Schwingung gab. Ich war mitten im Auge der Schöpfung und hatte das Gefühl, als berührte ich das Angesicht Gottes. Es war kein religiöses Gefühl. Ich war schlicht eins mit dem Absoluten Leben und Bewusstsein.Wenn ich sage, dass ich die Ewigkeit sehen bzw. wahrnehmen konnte, meine ich damit, dass ich erlebte, wie die Schöpfung sich selbst hervorbrachte. Dies geschah ohne Anfang und Ende. Das ist ein Gedanke, der den geistigen Horizont erweitert, nicht wahr?Die Wissenschaft betrachtet den „Big Bang“, den Urknall, als ein einmaliges Ereignis, welches das Universum hervorbrachte. Während meiner Erfahrung des Nachtodlebens sah ich jedoch, dass der Urknall nur einer von zahllosen ist, die immerfort und gleichzeitig Universen erschaffen. Die einzigen Bilder, die diesem im Rahmen des menschlichen Vorstellungsvermögens einigermaßen nahekommen, sind die von Supercomputern mittels Gleichungen der fraktalen Geometrie generierten Graphiken.Die Alten wussten dies. Sie sagten, dass Gott in regelmäßigen Abständen durch Ausatmen neue Universen hervorgebracht und andere Universen erneuert habe, indem er einatmete. Diese Epochen nennt man Yugas. Die moderne Wissenschaft spricht vom Urknall. Ich befand mich in einem Zustand absoluter, reiner Bewusstheit. Ich konnte wahrnehmen, wie all die „Big Bangs“ und Yugas sich erschufen und immer wieder neu erschufen. Dann trat ich mit einem Mal in sie alle gleichzeitig ein. Ich sah, dass jedes einzelne kleine Schöpfungsteilchen die Kraft zu erschaffen besitzt. Der Versuch, dies zu beschreiben, fällt mir schwer. Ich bin, was dies angeht, immer noch sprachlos.Nachdem ich von meinem Nahtoderlebnis zurückgekehrt war, dauerte es Jahre, bis ich meine Erfahrungen in der Leere einigermaßen in Worte kleiden konnte. So viel kann ich Ihnen heute sagen: Die Leere ist weniger als nichts und doch mehr als alles, was ist! Die Leere ist absolut null; sie ist das Chaos, das alle Möglichkeiten hervorbringt. Sie ist Absolutes Bewusstsein; weit mehr noch als die Universelle Intelligenz.Die Leere ist das Vakuum bzw. das Nichts zwischen allen physischen Manifestationen. Sie ist der Raum zwischen den Atomen und deren Komponenten. Inzwischen untersucht die moderne Wissenschaft diesen Raum zwischen allem. Man nennt ihn Nullpunkt. Doch wann immer man ihn zu messen versucht, versagen die Instrumente, weil der Wert die Messskala überschreitet … bis in die Unendlichkeit reicht, sozusagen. Bislang hat man keine Möglichkeit, die Unendlichkeit genau zu messen. Unser Körper und das Universum enthalten mehr Nullpunktraum als irgendetwas anderes!Was Mystiker als Leere bezeichnen, ist keineswegs leer. Es ist voller Energie, einer anderen Art von Energie, die alles erschaffen hat, was wir sind. Alles, was seit dem Urknall entstanden ist, besteht aus Schwingungen, angefangen beim ersten Wort, das die erste Schwingung war. Hinter dem biblischen „Ich bin“ steht in Wahrheit ein Fragezeichen. „Ich bin – was bin ich?“ Somit ist die Schöpfung Gott, der sein göttliches Selbst auf jede nur erdenkliche Weise zu ergründen versucht, in Form einer fortlaufenden unendlichen Entdeckungsreise, die er durch jeden Einzelnen von uns unternimmt.Während meines Nahtoderlebnisses begann ich zu begreifen, dass alles, was ist, buchstäblich das Selbst ist; Ihr Selbst, mein Selbst. Alles ist das Große Selbst. Das ist der Grund, warum Gott sogar ein fallendes Blatt nicht entgeht. Dies ist möglich, weil das Zentrum des Universums immer genau dort ist, wo Sie sind. Wo auch immer ein Atom sich befindet, dort ist das Zentrum des Universums. Gott ist dort, so wie Gott auch in der Leere ist.Während ich im Rahmen meiner Erfahrungen im Nachtodleben die Leere und alle Yugas der Schöpfung erkundete, befand ich mich vollkommen außerhalb von Zeit und Raum, wie wir sie kennen. In diesem erweiterten Zustand entdeckte ich, dass es bei der Schöpfung um Absolutes Reines Bewusstsein – Gott – geht, das bzw. der in die Erfahrung dessen eintritt, was wir als Leben kennen. In der Leere selbst gibt es keine Erfahrungen. Sie ist Vor-Leben, ein Zustand noch vor der ersten Schwingung. Bei der Göttlichkeit geht es um mehr als nur um Leben und Tod. Daher gibt es im Universum weit mehr als nur Leben und Tod zu erfahren! Als ich dies erkannte, hatte ich genug über die Leere erfahren und wollte in diese Schöpfung bzw. dieses Yuga zurückkehren. Dies erschien mir nur natürlich.

Zurück nach Hause

Damit kehrte ich urplötzlich durch das zweite Licht – den „Big Bang“ – hindurch zurück, wobei ich erneut mehrere Male einen samtweichen Überschallknall vernahm. Der Bewusstseinsstrom trug mich erneut durch die gesamte Schöpfung – und was für eine Reise das war! Die Galaxien-Superhaufen durchzogen mich einmal mehr und brachten mir weitere Einsichten. Ich durchquerte das Zentrum unserer Galaxie, das ein Schwarzes Loch ist. Schwarze Löcher sind die großen Prozessoren bzw. Wiederaufbereiter des Universums. Wissen Sie, was auf der anderen Seite eines Schwarzen Lochs liegt? Wir; unsere Galaxie, die aus einem anderen Universum neu erstanden ist. In der Gesamtheit ihres energetischen Aufbaus glich die Galaxie einer phantastischen Lichterstadt. Alle Energie diesseits des Urknalls ist Licht. Alle Subatome, Atome, Sterne und Planeten und auch das Bewusstsein selbst bestehen aus Licht und besitzen somit eine Frequenz und / oder Teilchen. Licht ist lebende Materie. Alles besteht aus Licht, sogar Steine. Somit ist alles lebendig. Alles ist aus dem Lichte Gottes geschaffen; alles besitzt eine hohe Intelligenz. Der Strom trug mich weiter und weiter, und schließlich sah ich ein großes Licht, das auf mich zukam. Ich wusste, dass dies das Erste Licht war, die Lichtmatrix des Höheren Selbst unseres Sonnensystems. Dann erschien das gesamte Sonnensystem in diesem Licht, begleitet von einem weiteren samtweichen Überschallknall. Ich konnte die gesamte Energie erkennen, die unser Sonnensystem generiert, und das war eine unglaubliche Lichterschau! Ich hörte die Musik der Sphären. Wie alle Himmelskörper generiert auch unser Sonnensystem eine einzigartige Matrix aus Licht, Klang und Schwingungsenergie. Fortschrittliche Kulturen aus anderen Sternensystemen können Leben, wie wir es kennen, durch die Ausprägung der Schwingungs- bzw. Energiematrix im Universum ausfindig machen. Das ist ein Kinderspiel. Die Wunderkinder der Erde – die Menschen – bringen in ebendiesem Moment eine Fülle an Geräuschen hervor, wie Kinder, die im Garten des Universums spielen.Das Licht erklärte mir, dass es keinen Tod gebe. Wir sind unsterbliche Wesen. Wir leben schon jetzt seit Ewigkeiten! Ich erkannte, dass wir Teil eines natürlichen, lebendigen Systems sind, das sich selbst unendlich oft neu hervorbringt. Mir wurde nicht gesagt, dass ich zurückkehren musste. Ich wusste es einfach. Es war nach allem, was ich im Rahmen meiner Erfahrungen im Nachtodleben gesehen hatte, nur natürlich. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich nach menschlicher Zeitrechnung im Licht war. Aber es kam der Moment, in dem ich erkannte, dass all meine Fragen beantwortet waren und meine Rückkehr kurz bevorstand. Wenn ich sage, dass all meine Fragen beantwortet worden waren, dann meine ich ebendies – dass all meine Fragen beantwortet worden waren. Jeder Mensch führt ein individuelles Leben und befasst sich mit seinen ganz eigenen Fragen. Einige unserer Fragen sind universeller Natur, aber jeder von uns erforscht diesen Aspekt, den wir Leben nennen, auf seine ganz persönliche Weise. So tut es auch jede andere Lebensform, von den Bergen bis hin zu den einzelnen Blättern eines jeden Baumes. Und dies ist für uns übrige Wesen in diesem Universum von enormer Bedeutung, denn dies alles trägt zum Großen Gesamtbild, zur Fülle des Lebens bei. Wir alle sind buchstäblich Gott, der sein göttliches Selbst in einem unendlichen Tanz des Lebens erforscht. Und Ihre Einzigartigkeit bereichert die Gesamtheit des Lebens.Als ich schließlich in den Zyklus des Lebens zurückkehrte, kam es mir weder in den Sinn noch wurde mir gesagt, dass ich in meinen alten Körper zurückkehren würde. Es war schlicht egal. Ich vertraute dem Licht und dem Lebensprozess vollkommen. Während der Strom mit dem Großen Licht verschmolz, bat ich darum, die im Jenseits gesammelten Erkenntnisse und Empfindungen niemals zu vergessen. Ich vernahm ein „Ja“. Es fühlte sich an wie ein Kuss auf meiner Seele. Die Erde ist ein enormer Energieprozessor, aus dem das individuelle Bewusstsein hervorgeht, das in jeden von uns einströmt. Zum ersten Mal überhaupt betrachtete ich mich als Mensch, und ich war glücklich, einer zu sein. Nach allem, was ich gesehen hatte, wäre ich auch glücklich gewesen, ein Atom in diesem Universum zu sein. Ein Atom. Zum menschlichen Teil Gottes zu gehören – das ist der allergrößte Segen überhaupt. Es ist ein Segen, der noch über unsere wildesten Vorstellungen davon, was Segen sein kann, hinausgeht. Denn das jeder Einzelne von uns die menschliche Seite dieser Erfahrung verkörpert, ist ehrfurchtgebietend und wundervoll. Jeder Einzelne von uns – ganz gleich, wo wir uns befinden und ob wir unser Leben verpfuscht haben oder nicht – ist ein Segen für diesen Planeten, und zwar genau dort, wo wir gerade stehen.

Ich durchlief den Reinkarnationsprozess in der Erwartung, irgendwo als Säugling aufzuwachen. Aber ich sollte eine Lektion im Hinblick auf die Entwicklung der individuellen Identität und des Bewusstseins erhalten. Als ich die Augen aufschlug, war ich zutiefst überrascht. Ich weiß nicht, warum, denn ich begriff dies alles – aber dennoch war es eine Überraschung, wieder in diesem Körper und in meinem Zimmer zu sein und jemanden über mich gebeugt vorzufinden, der sich die Augen ausheulte. Dieser Jemand war meine Hospizbetreuerin. Sie hatte mich anderthalb Stunden, nachdem sie mich leblos vorgefunden hatte, aufgegeben. Mein Körper war steif und unbeweglich geworden. Daraufhin war sie in ein Nebenzimmer gegangen. Ich erwachte und sah das Licht, das durch die Tür hereinfiel. Ich versuchte, mich aufzurichten, um darauf zuzugehen, und dabei fiel ich aus dem Bett. Meine Betreuerin hörte einen lauten Knall, kam hereingestürzt und fand mich auf dem Boden liegend.

Wunder und Erinnerungen

Als ich wieder zu Kräften kam, erfüllten mich gleichermaßen Überraschung und Ehrfurcht angesichts dessen, was während meines Nahtoderlebnisses mit mir geschehen war. Zunächst waren die Erinnerungen an diese Reise, die mir heute wieder präsent sind, wie ausgelöscht. Immer wieder entglitt ich dieser Welt und fragte mich: „Bin ich am Leben?“ – denn diese Welt erschien mir traumgleicher als jene dort drüben. Innerhalb von drei Tagen fühlte ich mich wieder normal, zugleich aber klarer und ganz anders als zuvor. Später kamen auch die Erinnerungen an mein Nahtoderlebnis zurück. Ich konnte an keinem Menschen, dem ich je begegnet war, etwas Falsches sehen. Zuvor war ich sehr kritisch gewesen. Ich hatte geglaubt, dass es jede Menge Menschen gebe, die nichts taugten; eigentlich war ich sogar überzeugt gewesen, der Einzige zu sein, der etwas taugte. Doch von alldem löste ich mich nun. Etwa drei Monate später empfahl mir ein Bekannter, mich untersuchen zu lassen, also ließ ich mich scannen und unterzog mich auch all den anderen Tests. Ich fühlte mich wirklich gut, hatte aber Angst vor schlechten Nachrichten. Ich erinnere mich noch, wie der Arzt der Klinik die alten mit den neuen Aufnahmen verglich und sagte: „Nun, da ist nichts mehr.“ „Das muss wirklich ein Wunder sein“, erwiderte ich. „Nein, solche Dinge geschehen“, wandte er ein. „Das nennt man Spontanremission.“ Er schien wenig beeindruckt. Aber dies war ein Wunder, und ich selbst war sehr wohl beeindruckt, wenn schon niemand anderes es war.

Während meines Nahtoderlebnisses bin ich auch in das hinabgestiegen, was man die Hölle nennen könnte, und es war eine überraschende Erfahrung. Ich habe weder Satan noch etwas Böses gesehen. Mein Abstieg in die Hölle war vielmehr ein Abstieg in das, was jedem Menschen auf individuelle Weise innewohnt – Leid, Ignoranz und die Dunkelheit des Unwissens. Es kam mir vor wie eine elende Ewigkeit. Doch jede der Millionen Seelen, die mich umgaben, besaß einen kleinen Lichtstern, der immer da war, wenn auch keine der Seelen von ihm Notiz zu nehmen schien.Sie alle verzehrten sich vor Kummer, Trauma und Leid. Nach einer Zeit, die mir wie die Ewigkeit vorkam, begann ich nach dem Licht zu rufen, wie ein Kind, das seinen Vater oder seine Mutter zur Hilfe herbeiruft. Da öffnete sich das Licht und bildete einen Tunnel, der direkt auf mich zukam, mich umschloss und mich abkapselte von all der Angst und dem Schmerz – denn nichts anderes ist die Hölle in Wahrheit. Was wir hieraus lernen sollten ist, uns bei den Händen zu fassen und zusammenzukommen. Die Tore der Hölle sind längst aufgestoßen. Wir müssen uns nur zusammenschließen, uns bei den Händen nehmen und gemeinsam aus der Hölle heraustreten. Das Licht kam also zu mir und verwandelte sich in einen riesigen goldenen Engel. „Bist du der Todesengel?“, fragte ich. Er ließ mich wissen, dass er meine Überseele sei, meine Matrix des Höheren Selbst, ein uralter Teil in uns allen. Dann wurde ich ins Licht gezogen.

 

Wissenschaft und Geist

Schon bald wird unsere Wissenschaft in der Lage sein, den Geist zu messen. Wird das nicht wunderbar sein? Inzwischen werden Geräte erfunden, die sensibel auf feinstoffliche bzw. geistige Energieformen reagieren. Physiker zertrümmern Atome in Kollisionsbeschleunigern, um zu sehen, woraus diese Atome bestehen. Dabei ist man bereits bis zu Quarks, Charmquarks und noch tiefer vorgedrungen. Nun, eines Tages wird man auf diesen winzigen Aspekt stoßen, der alles zusammenhält, und man wird ihm nur einen Namen geben können – Gott. Zudem beginnen wir allmählich zu begreifen, dass auch wir stets Schöpfer sind. Als ich während meines Nahtoderlebnisses die Ewigkeit sah, gelangte ich auch in eine Welt, in der es einen Punkt gibt, an dem wir all unser Wissen hinter uns lassen und das nächste Fraktal, die nächste Ebene erschaffen. Wir besitzen diese Kraft, Dinge zu erschaffen, noch während wir erkunden. Und eben dies ist Gott, der sich durch uns weitet. Seit meiner Rückkehr habe ich das Licht immer wieder spontan erfahren, und ich habe gelernt, während meiner Meditation diesen Raum so gut wie immer zu betreten. Jeder von Ihnen kann dies tun. Sie müssen dafür nicht erst sterben oder ein Nahtoderlebnis haben. Es gehört praktisch zu Ihrer Ausstattung; Sie sind bereits mit dem Licht verkabelt. Der Körper ist das wunderbarste Lichtwesen überhaupt. Er ist ein Universum aus geradezu unfassbarem Licht. Der Geist drängt uns nicht dazu, diesen Körper aufzulösen. Das ist es nicht, was geschieht. Hören Sie auf zu versuchen, Gott zu werden; Gott wird zu Ihnen. Hier.

„Welches ist die beste Religion auf diesem Planeten?“, fragte ich Gott. „Welche hat Recht?“ – „Das kümmert mich nicht“, erwiderte die Gottheit voll inniger Liebe. Darin kam eine unfassbare Güte zum Ausdruck. Als die Gottheit sagte: „Das kümmert mich nicht“, begriff ich sofort, dass wir diejenigen sind, die es kümmern sollte. Das ist bedeutsam, denn wir sind die mitfühlenden Wesen. Es geht uns etwas an, und daher ist es von Bedeutung. Es gibt eine Art Energiegleichung der Spiritualität. Die ultimative Gottheit kümmert es nicht, ob Sie Protestant, Buddhist oder was auch immer sind. Dies alles sind nur Facetten, die dem Ganzen entsprießen. Ich wünschte, alle Religionen würden dies erkennen und einander in Ruhe lassen. Das würde keineswegs das Ende aller Religionen bedeuten – doch bei allen geht es um denselben Gott. Leben und leben lassen. Jede Religion hat eine andere Sichtweise, und sie alle tragen zum Großen Gesamtbild bei. Sie alle sind wichtig. Während meines Nahtoderlebnisses bin ich mit Ängsten beladen ins Jenseits eingetreten. Ich hatte Angst vor Giftmüll, vor Atomraketen, vor der Bevölkerungsexplosion und um den Regenwald. Seit ich zurückgekehrt bin, liebe ich jedes einzelne dieser Probleme. Ich liebe Atommüll. Ich liebe den Atompilz; dieser ist das heiligste Mandala, das wir bislang als Archetypus manifestiert haben. Stärker als jede Religion oder Philosophie auf Erden hat der Atompilz uns alle unversehens zusammengeführt und uns zu einer neuen Bewusstseinsebene verholfen. Nun, da wir wissen, dass wir diesen Planeten 50 oder gar 500 Mal in die Luft sprengen könnten, geht uns endlich auf, dass wir möglicherweise hier sind, um eine Gemeinschaft zu bilden. Eine Zeitlang mussten mehr und mehr Bomben her, damit wir dies verinnerlichen konnten. Dann aber sagten wir uns: „Wir brauchen sie nicht mehr.“ Inzwischen leben wir in einer Welt, die mehr Sicherheit als je zuvor bietet, und sie wird zunehmend sicherer. Deshalb brachte ich aus meinem Nahtoderlebnis eine Liebe für Giftmüll mit, denn dieser hat uns zusammengeführt. Das alles ist sehr bedeutsam. Wie [der Futurist] Peter Russell vielleicht sagen würde, sind all diese Probleme von „seelischem Ausmaß“. Haben wir Lösungen von demselben seelischen Ausmaß? Ja!

Die Abholzung der Regenwälder wird nach und nach eingestellt werden, und in 50 Jahren wird es mehr Bäume auf diesem Planeten geben, als es lange Zeit gab. Wenn Sie sich für Umweltschutz stark machen, machen Sie weiter; damit gehören Sie dem Teil des Systems an, der zunehmend bewusster wird. Bringen Sie sich ein, so sehr Sie können, doch lassen Sie sich nicht deprimieren. Dies alles ist nur ein kleiner Aspekt eines größeren Ganzen. Die Erde ist dabei, sich selbst zu domestizieren. Sie wird nie wieder ein solch wilder Ort sein, wie sie es einst war. Doch es wird dennoch großartige wilde Orte geben, Reservate, in denen die Natur sich entfalten kann. Gärten und Reservate werden der Trend der Zukunft sein. Das Bevölkerungswachstum nähert sich dem optimalen Energiebereich an, um einen Bewusstseinswandel herbeizuführen. Dieser Bewusstseinswandel wird sich verändernd auf Politik, Geld und Energie auswirken. Nachdem ich gestorben bin, mein Nahtoderlebnis durchlaufen habe und zurückgekehrt bin, empfinde ich nun Respekt sowohl vor dem Leben als auch vor dem Tod. Mit unseren DNS-Experimenten haben wir vielleicht die Tür zu einem großen Geheimnis aufgestoßen. Bald schon könnten wir in der Lage sein, so lange in diesem Körper zu leben, wie wir wollen. Nachdem wir 150 Jahre gelebt haben, wird die Seele intuitiv den Wunsch anstoßen, den Kanal, das Instrument zu wechseln. Ewig in demselben Körper zu leben ist weit weniger kreativ als zu reinkarnieren und unsere Energie innerhalb dieses phantastischen Energievortex auf die Reise zu schicken. Wir werden die Weisheit in Leben und Tod erkennen und uns an ihr erfreuen. So wie die Dinge stehen, sind wir immer schon am Leben gewesen. Diesem Körper, in dem Sie sich befinden, wohnt schon seit Ewigkeiten Leben inne. Dieses Leben entspringt einem nie versiegenden Lebensstrom, dessen Quelle sich weit jenseits des Urknalls befindet. Dieser Körper gibt sein Leben an das nächste Leben weiter, sowohl auf materieller als auch auf feinstofflicher Energieebene. Dieser Körper ist immer schon am Leben gewesen.

 

 "Welt in Aufruhr"  von Rüdiger Dahlke

 

Japan durch Hiroshima längst Mahnmal für den Atombomben-Wahnsinn, wird nun wohl durch Fukushima auch zum Mahnmal für den Atomreaktor-Wahnsinn. 6 Tage nachdem Erde und Meer sich aufgebäumt haben, sind 3 Blöcke von Fukushima explodiert, ein vierter brennt - alle sind außer Kontrolle. Genau das, was laut Experten und (un)verantwortlichen Atom-Politikern unmöglich ist.Die Strahlung in den Kontrollräumen ist so hoch, dass das meiste Personal abgezogen werden musste. Die Macher überlassen die Reaktoren, die Japaner und möglicherweise die Welt ihrem Schicksal.Fünf Tage nach dem schrecklichen Erdbeben mit folgendem Tsunami hat Fukushima die Illusion von sicheren Atomkraftwerken wohl auch für jene Atombefürwortern beendet, die Tschernobyl einfach verschlafen haben wie viele Christdemokraten dieser Welt. Wenn so etwas in Japan möglich ist, einem der höchstentwickelten Industrieländer, dann ist es überall möglich!Letztlich scheitert in Fukushima alles am Stromausfall. Gegen Stromausfall aber sind europäische Atomkraftwerke keineswegs besser gesichert. Seit 6 Tagen erleben wir mit, wie unkontrollierbar und wie unbeherrschbar die Situation in einem Land wie Japan ist, wie würde so etwas in Drittweltländern aussehen, in die Atomanlangen so großzügig verkauft wurden? Von der japanischen Regierung kamen die für Regierungen üblichen Beschwichtigungen. Anfangs sagte Regierungschef Kan, es gäbe keine Gefahr, eine Stunde später wurde der Atomnotstand ausgerufen, und Schlag auf Schlag der Evakuierungsradius ausgeweitet. Jetzt wartet alles hilflos und Kan beschwerte sich öffentlich über die Missinformation durch die Betreiberfirma.Erschütternd auch die Reaktion der deutschen Atom-Parteien CDU und FDP. Sie haben noch immer nicht begriffen. Dabei kann jeder die Bilder der Unbeherrschbarkeit und Hilflosigkeit sehen. Die Atomkanzlerin will ihre ohne Not heraufbeschworene Laufzeitverlängerung der Atommeiler nur aussetzen, bis die Sicherheitslage geklärt sei – und wohl die Landtagswahlen überstanden sind. Letzteres glaubt – laut Fernsehumfrage – die Mehrheit der Deutschen.Jetzt soll also die Sicherheit Vorrang haben, was war denn bisher um Gottes Willen? Selten hat ein Politiker so offen und unabsichtlich die bittere Wahrheit eingestanden.Wer nach diesen 6 Tagen nicht begriffen hat, dass Atomtechnologie unbeherrschbar ist, wird es wohl nie mehr schaffen. Er ist eigentlich nur zu bedauern. Tragisch wenn so jemand Regierungschef eines großen Landes ist.Das Moratorium, das heißt die Aussetzung der Laufzeitveränderung für drei Monate ist sogar für CDU-Wähler durchschaubar einer der peinlichsten politischen Schachzüge einer (Un)Verantwortlichen zum Zwecke des Machterhalts.Was mag es bedeuten, wenn der baden-württembergische CDU- Ministerpräsident Mappus, als glühender Anhänger der Kernkraft gerade noch für deutlich längere Laufzeitverlängerungen als die beschlossenen eingetreten, der der Industrie sogar einen uralten Atommeiler mit Steuergeldern abkaufte, wodurch er Besitzer, Betreiber und Kontrolleur in einem wurde, zwei Wochen vor seinem erwarteten wohlverdienten Wahldebakel zu einer Neubewertung ansetzt und nun die Sicherheit der Bevölkerung ganz neu entdeckt?Was ist von Parteien zu halten, die gestern noch damit drohten, bei schnellem Ausstieg würden uns die Lichter ausgehen, und die jetzt flugs - aus offensichtlich wahltaktischen Gründen – auf 8 Atommeiler verzichten können. Wenn auch nur für 3 Monate – danach gehen dann wohl die Interessen der (un)verantwortlichen Industrie wieder vor die Sicherheit der Bevölkerung...Wenn in den kommenden 3 Monaten die Lichter an bleiben sollten, was vermutet werden darf, warum sollten sie denn dann danach ausgehen? Vielleicht geht der für so dumm verkauften Bevölkerung endlich ein Licht auf. Ein Moratorium für (Un)Verantwortliche wäre das Gebot der Stunde. Deutschland ist längst auch bei Strom Exportweltmeister. Die jetzt kurzzeitig stillgelegten Meiler machen gerade einmal 7 % des Stromes aus, nicht einmal der Anteil, der exportiert wird.Immerhin können die Deutschen schon bald den Wahl- zum Denkzettel machen und die (Un)Verantwortlichen aus jener Verantwortung entlassen, die sie sowieso nie tragen konnten, da sie keine tragfähigen Antworten fanden. Aber reichen wird das noch nicht.Kaum weniger peinlich sind die Aussagen der Experten aus der Atomwirtschaft. Man fühlt sich an Peter Ustinovs Ausspruch erinnert: „Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt, dass das technisch unmöglich sei.“ Der Chef der deutschen Atombehörde antwortet im Fernsehen schon gar nicht mehr auf Fragen der Reporter, sondern erzählt jeden Tag gebetsmühlenartig, was jeder weiß und dass man keine Fehler gemacht habe, die japanischen Reaktoren seinen eben nur bis zur Stufe 8 abgesichert gewesen und nun sei leider Stufe 9 eingetreten. Hierzulande sind Reaktoren seit 40 Jahren am Netz, die heute nicht einmal mehr in Deutschland die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Den Experten der Industrie ist nicht zu trauen, gegenüber den Professoren ist Vorsicht geboten. Der Weg zu Atombomben und Atomkraftwerken ist mit Nobelpreisen gepflastert!Grundsätzlich ist zu fragen: Wie ist es möglich, dass wir überhaupt auf eine Technologie setzen, für die es weltweit keinen Versicherer mehr gibt, der dieses Risiko noch absichern würde. Wieso akzeptieren wir das? Wir, die wir uns zwingen lassen, jedes Moped zu versichern?Wie kann es sein, dass wir ohne akzeptables Endlager für den Atomabfall einfach weitermachen? Nehmen Politiker wie die deutsche Atom-Kanzlerin und ihr Westerwelle Endlager wie Tschernobyl, Fukushima oder x y einfach in Kauf?Dabei hatten sie vorher gesagt, was sie mit uns und der Welt vorhatten - und sie wurden trotzdem gewählt. Auch jetzt sagen sie es wieder, für drei Monate gibt es ein Moratorium, und dann - nach den Landtagswahlen – sieht man weiter...Die Schweizer haben sich gerade erst mehrheitlich für den Ausbau eines Atomkraftwerks in der Nähe der Hauptstadt Bern entschieden. Ist das Mut oder einfach Mangel an Phantasie? Wahrscheinlich letzteres und da sei den Journalisten für die ständig wiederholten Bilder im Fernsehen gedankt, die den Mangel an Phantasie beheben. Welchen Sinn sollte es sonst haben, permanent dieselben Grausamkeiten zu übertragen, immer wieder dieselben Atomkraftwerke vor aller Augen explodieren und brennen zu lassen.Und das scheint Wirkung zu haben, in der Schweiz verzichtet der Betreiber auf den Bau des neuen AKW bei Bern, das Schweizer Bundesamt für Energie prüft den Komplettausstieg innerhalb von Monaten. Die Schweizer haben auch eine direkte Demokratie, die Politiker wissen das und kommen wohl der gewandelten Volksmeinung nur zuvor. Unsere Politiker wissen sich dagegen ziemlich sicher vor der Bevölkerung wie sich an der schwarz-gelben Regierung zeigt, die ihre Atompolitik gegen den erklärten Willen der Mehrheit durchgezogen hat.Die Atomkraftwerke scheitern in Fukushima an Strommangel – den sie ursprünglich beheben sollten. In Japan gehen nun die Lichter wirklich aus, dabei sollten sie gerade das verhindern, wenn man Experten und Politikern Glauben schenkte.

 

Welche Deutung bleibt, wenn wir tiefer schauen?

Die weiblichen Elemente Erde und Wasser sind in Aufruhr und Aufstand, Mutter Erde bebt und entzieht alle Geborgenheit. Das Wasser als Seelenelement wird wild und stürmt das Land, alles mit sich in Tod und Ruin reißend. Pluto, das Prinzip der Wandlung im Steinbock zeigt uns unsere Grenzen (Saturn), unsere Hybris und unsere Machtlosigkeit. Neptun-Poseidon, der Gott des Meeres und der Erderschütterer, ist zuständig für den Tsunami - bezeichnender weise ein japanisches Wort, das "Hafenwelle" heißt, die Welle, die unsere Heimat, unseren Hafen bedroht. Freiwillig "opfern" wir heute weder Mutter Erde noch dem Meer, im Gegenteil wir pressen sie bis zum letzten aus und so holen sie sich ihre Opfer.Andererseits kann uns diese wie jede Katastrophe auch zum Umkehrpunkt werden, genau das meint nämlich das griechische Wort. Vom Schicksal geschickt zu unserem Heil, um unsere Gier und unseren Größenwahn zu erkennen, davon zu genesen und heil zu werden. (lat. Salus = Heil) Bezüglich der Resonanz mag manchem dabei die verlogene japanische Walfangpolitik „zu wissenschaftlichen Zwecken“ einfallen oder die jährlich vom Blut unzähliger Delphine rote Bucht von Taichi, die rabiat-rücksichtslosen Fangmethoden japanischer Fischfangflotten und auch so einiges bei uns…. Auf schreckliche Art hat sich das Meer eine Verschnaufpause vor den Japanern verschafft, vielleicht und hoffentlich nutzen sie und wir diese zum Umdenken.Angesichts der atomaren Bedrohungssituation muss man als langjähriger Atomkraftgegner aufpassen, nicht zynisch zu werden: Das ganze könnte für uns in Europa sogar gut ausgehen. Wir könnten diese Situation, die uns selbst weniger beschädigen wird, nutzen, die Atomreaktoren mitsamt den (Un)Verantwortlichen, die sie immer befürworteten und selbst jetzt nicht definitiv davon lassen wollen, endlich und endgültig loszuwerden.Der Weltwirtschaft könnte das Elend sogar gelegener kommen also so mancher Krieg, ein Wiederaufbau Japans könnte – falls möglich - zum großen Konjunkturprogramm werden. Die deutschen Autobauer werden so traurig nicht sein, wenn die japanischen eine längere Zwangspause machen.Das ist makaber und die wirkliche Chance wäre jetzt, generell umzudenken. Die weiblichen Elemente spielen nicht nur verrückt, wir haben die Erde und die Meere in verrückter Weise unverantwortlich und weltweit geschunden und gequält. Es ist kein Wunder, dass sie sich gegen uns stellen. Es läuft so vieles gegen den weiblichen Pol. Das jetzt endlich zu begreifen, ist unsere vielleicht letzte Chance in vieler Hinsicht. Vieles kommt in Bewegung: Weltweit versuchen Völker ihre Potentaten loszuwerden, gerade nutzen der Gewaltherrscher in Bahrein die Gunst der Stunde, um mit Hilfe von Besatzungstruppen aus Saudi Arabien und anderen befreundeten Diktaturen der Golfregion die aufbegehrende Mehrheit seines Landes niederzuknüppeln. Im Schatten der japanischen Tragödie fällt es kaum auf, wie wir die Libyer im Stich lassen – liegt es daran, dass ihr Diktator noch immer die Hand am Ölhahn hat? Einige Länder würden ihnen schon helfen wollen, aber Merkels Westerwelle, der gerade noch so photogen mit den Ägyptern geschmust hatte, wollte jetzt doch keiner Flugverbotszone über Libyen zustimmen. Aber alle Zurückhaltung wird am anstehenden Großputz wohl nichts ändern. Wir hätten so viel Stoff.

Nicht nur in den AKWs läuft so vieles schief, in den AKHs ist es nicht viel besser. Die Zustände in den allgemeinen Krankenhäusern bedürften dringend einer Sicherheitsüberprüfung, längst sind in all unseren Industrieländern die Fehler der Mediziner und die Nebenwirkungen der Pharmaka zur dritthäufigsten Todesursache geworden? Wollen und brauchen wir das wirklich?Die WHO hielt das gesundheitliche Risiko am 4. Tag der japanischen Katastrophe für minimal. Heute, am 6. Tag hält sie eine Strahlenkatastrophe für die Welt für ausgeschlossen. Allein schon dieses Statement lässt mich vermuten, dass es diese Gefährdung gibt. Das sind dieselben Typen, die die Vogel- und Schweinegrippe-Panik im Dienste der Pharmaindustrie ermöglicht hatten. Da sitzen (un)verantwortliche Leute in Spitzenpositionen und verbreiten Unverantwortliches. Auch ihnen könnte man die Legitimation nach so vielen Fehlleistungen entziehen.In Österreich hat die Ärztekammer nach der Veröffentlichung einer Studie, die nahe legte, dass sich schon nach 5 Jahren regelmäßigem Handytelefonieren, die Hirntumorrate verdoppelt, dafür plädiert, die Zahl der Neurochirurgen dramatisch zu erhöhen, um mit all den bevorstehenden Gehirntumoren fertig zu werden. Könnte es da nicht noch andere Konsequenzen geben?

Sollten wir mit der Gentechnologie wirklich einfach so weitermachen? Können wir es uns tatsächlich leisten, so viele Arten an Pflanzen und Tieren auszurotten zugunsten von manipulierten Einheitspflanzen und –tieren, die nur noch einen Zweck erfüllen, den Profit von wenigen zu steigern?Ist es wirklich so harmlos, alle Bienen einfach sterben zu lassen?Haben wir es wirklich nötig, in Tierfabriken unter unsäglichen Bedingungen Millionen Tiere bis zur Schlachtreife zu foltern, um uns mit ihrem gefolterten Fleisch auch ihre Angst und Qual einzuverleiben?

Ist es wirklich vertretbar, so locker mit dem Klima umzugehen? Sind die Inseln, die wir in der Südsee versinken lassen, nicht vielleicht Vorboten des Versinkens ganzer Kulturen? Was bleibt von der japanischen Tradition, wenn das Land unbewohnbar wird? Was bleibt von den kleinen Inseln, die wir längst opfern, ohne es so recht zur Kenntnis zu nehmen?

Was sagen uns diese Zeichen, wo ist Japan in uns? – Die gesamte moderne Welt vergeht sich am Meer und seinen Bewohnern, quält Tiere in unbeschreiblichem Ausmaß und Menschen, wenn wir an den modernen Menschenhandel denken. Niemals war Sklaverei solch ein Faktor wie heute…Leben wir nicht alle nach der Devise „nach uns die Sintflut“? Wann hätte sich je eine Generation so an der Zukunft ihrer Kinder schuldig gemacht, ihnen solche Hypotheken hinterlassen?Wir machen auf unsere archetypisch männliche Macher-Art das Arbeitsklima immer krankmachender, das Weltklima immer verrückter, die Erde immer unbewohnbarer…

Brauchen wir nach Tschernobyl und Fukushima noch eine dritte Todeszone? Brauchen wir noch Politiker, die solche Endlager für kurzfristige Vorteile in Kauf nehmen?Dürfen wir uns andererseits wirklich über die Sintflut und den Aufstand der Erde beschweren? Sollten wir nicht vielleicht lieber anfangen, weitere Aufstände des mit Füßen getretenen weiblichen Pols überflüssig zu machen?Aber wird dieses Desaster auch den Chinesen und Franzosen reichen, um von ihrer Atompolitik zu lassen? Sie haben sich so sehr darauf verlassen und alles darauf abgestellt.Fragen wir doch einmal umgekehrt: Was soll noch passieren, was soll Mutter Erde und das Meer sich noch einfallen lassen, um uns zur Besinnung zu bringen?Tatsächlich könnten sich bald auch die männlichen Elemente gegen uns wenden. Die weitgehend verlassenen Atomreaktoren von Fukushima könnten in ihrer Kernschmelze zu einem offenen Atomfeuer werden. Was dann? Gorbatschow hat damals in Tschernobyl tausende Soldaten zu unfreiwilligen Helden der Sowjetunion gemacht und im Atomfeuer „verheizt“, während sie den Schutzmantel bauten. Werden sich im demokratischen Japan Soldaten finden, die sich für die Sicherheit des Landes und der Welt solcherart brutal verstrahlen lassen - als moderne Kamikaze sozusagen? Wer würde so etwas bei uns tun, wer würde sich opfern, um einen Sarkophag für außer Kontrolle geratene Kernkraftwerke zu bauen und dabei bewusst sein Leben zu lassen? Die befragte Feuerwehr in Deutschland hat schon abgewunken, die Bundeswehrsoldaten werden abwinken. Es ist auch zum Abwinken, und das sollten wir jetzt schleunigst im Hinblick auf Kernkraftwerke und ihre politischen Protagonisten tun. Das ist eine Technologie, die in ihrer letzten Konsequenz Diktatoren braucht, die Menschenleben opfern können. In diesem jetzt leider nicht mehr undenkbaren Fall, würde es zur reinen Zeitfrage, bis auch das Luftelement zum Feind wird und der Wind Tokio zur Geisterstadt und Japan zur Toteninsel macht. Dann würden wohl auch die Chinesen und Russen durch ständige Atomwinde und –wolken in Mitleidenschaft gezogen…. Und die Welt würde langsam aber sicher verstrahlt. Dieses Endszenario ist entsetzlicher Weise aus der Filmwerkstatt Hollywoods ausgebrochen dank (un)verantwortlicher Politiker in der ganzen Welt und ihrer unbewussten Wähler.Worauf warten wir also noch? Wir könnten jetzt im großen Stil anfangen, die Gesetze des Lebens zu verstehen und die Spielregeln zu beherzigen, wir könnten die Schatten konfrontieren – und jeder für sich und alle zusammen unsere seelische und geistige Energie auf wirkliche Lösungen richten.

Die Menschen, die Bevölkerung sind jetzt gefordert. Österreich könnte zum Modell werden. Schon vor vielen Jahren hat hier die Bevölkerung ihre (un)verantwortlichen Politiker gegen deren erklärten Willen zum Aufgeben des Atomkraftwerks Zwentendorf gezwungen und ein Verbot der Kernenergienutzung in der Verfassung erzwungen – koste es was es wolle. Der Kanzler hatte sogar noch mit Erpressung versucht, sein Atomkraftwerk zu retten und mit seinem Rücktritt gedroht. Die Menschen haben sich aber nicht erpressen lassen, sie waren entschlossen und mussten es nie bereuen. Österreichische Politiker haben bis heute nicht mal eine relevante Förderung für Photovoltaikanlagen geschafft. Es waren allein die Menschen, die schon weiter waren, so wie es sich jetzt auch in Deutschland abzeichnet, wo die Atomkanzlerin gegen eine Bevölkerung regiert, die mit absoluter Mehrheit gegen Atomkraft ist. Es ist an der Zeit, aus Verantwortungsbewusstsein die (Un)Verantwortlichen loszuwerden, zumal es so bequem mit dem Wahl- und Denkzettelsystem geht – und Zeichen zu setzen für eine Versöhnung mit Mutter Erde, mit Mutter Natur, mit dem Meer und dem weiblichen Pol. Und das könnte mit vielen kleinen Aktionen anfangen.Würden wir nur alle Stand-by-Geräte abschalten, könnten allein in Deutschland zwei Atomkraftwerke eingespart werden.Wir könnten auf sauberen verantwortlichen Strom umsteigen, statt die Atomstromproduzenten EON, RWE und Co. weiterwurschteln zu lassen. Und vor allem: Strom ließe sich auf vielfältige Weise sparen. In erneuerbare Energie wäre fast beliebig zu investieren. Es ließen sich bevorzugt erdölfreie Produkte verwenden etwa bei Putz-, Waschmitteln. Einheimische Bio-Produkte könnten Vorausdenker unterstützen. Qualität könnte generell Quantität ersetzen. Unerwünschte Zeitschriften, Kataloge lassen sich auch abbestellen statt einfach wegwerfen. Konsequente Mülltrennung spart auch Energie. Wir brauchen nicht immer das neueste Handy, oder?… ich benutze gar keines… Es ließe sich öfter und weniger einkaufen, statt in großen Mengen, die nur den Müllanfall vergrößern.

Spirituelle Aspekte könnten uns insgesamt weiterbringen. Statt das Elend nur draußen an Politikern fest zu machen – könnten wir fragen, wo ist der Westerwelle in uns, der gern bei leichten Erfolgen anderer zum Abstauben kommt, und bei den wirklich wichtigen Dingen bittende Menschen im Stich lässt. Wo haben wir eine Kanzlerin in uns, die Zeitgewinn über Entscheidungen stellt und larviert statt regiert. Gibt es auch in uns Unbelehrbarkeit, selbst bei klarer Lage. Wir könnten viel gewinnen durch Achtsamkeit auch bei den kleinen, unbedeutend erscheinenden Dingen des Alltags. Zen in der Kunst des alltäglichen Lebens. Dankbarkeit für das wundervolle Geschenk des Lebens auf unserer Erde und die Fragestellung: In welchen Bereichen meines Lebens kann ich mühelos auf vieles verzichten, alleine dadurch, dass ich achtsam und bewusst bin? Die Augen lassen sich wieder für das Wunder der Schöpfung öffnen. Die Entschleunigung des Lebens kann auf vielen Ebenen helfen. Wesentliches wäre von Unwesentlichem zu unterscheiden. Sein statt Haben.

Statt zu denken: Es ist ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein........ Steter Tropfen höhlt den Stein! Wir können die Welt nicht verändern, wenn wir uns nicht ändern.

 

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